Der Hund wird nicht umsonst als der beste Freund des Menschen bezeichnet. Hundefreunde wissen, dass ein passender Wuffi die Lebensqualität eines Menschen weitreichend erhöhen kann. Hast auch du dir überlegt einen Hund anzuschaffen, dann solltest du dich auf jeden Fall im Vorfeld über die Hund Kosten informieren. Wie viel ein Hund kostet, ist neben der Wahl der passenden Hunderasse, eine der Fragen die Hundeanfänger am meisten beschäftigt. In diesem Ratgeber Artikel, möchten wir dir alles zu dem Thema übersichtlich aufzeigen, denn mit Hundefutter und den Kosten für die Anschaffung des Haustieres, ist es bei Weitem nicht getan. Um dir alle Kostenfaktoren aufzuzeigen haben wir dir diese kurz übersichtlich zusammengefasst:

  • Anschaffung
  • Grundausstattung
  • Hundefutter
  • Hundesteuer
  • Versicherungen
  • Tierarztbesuche
  • Pflegeprodukte
  • Hundeerziehung

Die Hunde Anschaffungskosten

Der Preis für einen Hund sollte immer nebensächlich sein. Am Ende ist es entscheidend, dass der Vierbeiner zu dir passt und eine beidseitige Sympathie besteht. Die Preise für einen Hund können je nach Hunderasse stark variieren. Auch das Alter und der Anschaffungsort, sind für den Hundepreis ausschlaggebend. Generell ist ein Hund aus einem Tierheim oder aus einer vergleichbaren Schutzeinrichtung günstiger als ein Exemplar von einem professionellen Züchter. Um dir einen Anhaltspunkt zu geben, haben wir dir die möglichen Preisspannen folgend aufgeführt:

  • Welpe oder Hund aus dem Tierheim: Eine Schutzgebühr von 150 bis 400 Euro
  • Rassehund von einem Züchter: Von 500 bis 2000 Euro

Auch wenn du am liebsten so schnell wie möglich einen Hund möchtest, solltest du bezüglich der Anschaffung ausreichend Zeit einplanen, bis du einen passenden Hundeverkäufer und einen zu dir passenden Vierbeiner findest. Um die Angebote der unterschiedlichen Hundeverkäufer besser einschätzen zu können, solltest du dich im Vorfeld über die durchschnittlichen Anschaffungskosten deiner gewünschten Hunderasse informieren.

Werde stutzig, wenn ein Hund zu weit unter diesem durchschnittlichen Preis angeboten wird. Nehme den Züchter oder die Einrichtung in der dein vielleicht zukünftiger Wuffi angeboten wird genau unter die Lupe. Auch der Hund kann beim ersten persönlichen Aufeinandertreffen genauestens analysiert werden. Wenn du einen Hund kaufen möchtest, brauchst du natürlich auch eine gewisse Ausstattung.

Die Hund Grundausstattung

Wenn dein Hund bei dir einzieht, wird eine Erstausstattung benötigt. Die Kosten für die Hunde Grundausstattung sind von der Qualität, Produktionsort und weiteren Aspekten abhängig. Kaufst du die Ausstattung im stationären Handel, muss der Händler die Personalkosten für das Betreiben der Ladenfläche und die Miete seines Ladengeschäfts und Kundenparkplätze mit einkalkulieren.

Onlinehändler die das gleiche Produkt im Internet anbieten, haben ihren Sitz meistens an einem Ort, an dem die Mietpreise sehr gering sind. Auch fallen die Kosten für die das Personal wie Kundenberater, Putzkräfte und Ladendetektive usw. für das Ladengeschäft weg. Als Hundeanfänger solltest du für die Hund Grundausstattung ein Budget zwischen 200 und 400 Euro einplanen. Was alles zu einer Erstausstattung beim Hund gehört, haben wir dir folgend aufgelistet.

  • Hundebett
  • Hundefutter
  • Halsband
  • Leine
  • Hundedecken
  • Leckerlis
  • Hunde Hausapotheke
  • Futternäpfe
  • Wassernäpfe
  • Spielzeug

Vielleicht wunderst du dich, weil wir empfehlen, mehrere Näpfe zu kaufen. Nun ja du möchtest bestimmt auch einmal die Näpfe in die Spülmaschine stellen. Da dein Hund zwischenzeitlich aber trinken und fressen muss, sind hier Ersatznäpfe die beste Lösung. Falls es nötig ist, kannst du zu der Hunde Grundausstattung auch eine passende Transportbox dazu bestellen. Anstelle einer Hundeleine oder eines Halsbandes, kannst du auch zu einem Hundegeschirr mit einem Haltegriff greifen.

Wenn du kein Problem damit hast, dass die Erstausstattung Gebrauchsspuren aufweist, kannst du dich auch nach gebrauchten Utensilien im Internet beispielsweise bei eBay Kleinanzeigen oder auf Flohmärkten umschauen. Natürlich ist es auch immer eine Glücksache gebrauchtes Hundezubehör in einem guten Zustand zu finden. Halte immer im Hinterkopf, dass du lieber eine neuwertige Grundausstattung für Hunde kaufen solltest, wenn die gebrauchte nur noch eine geringe Lebenserwartung hat. Schaue dir die gebrauchten Artikel immer nochmals bei dem Gebrauchtwarenhändler vor Ort an, da Bilder oft geschönt und Mängel in Anzeigen leicht vertuscht werden können.

Die laufenden Kosten beim Hund

Um die genauen laufenden Kosten beim Hund zu bestimmen, musst du dir deine gewünschte Hunderasse anschauen. Gehört sie zu den kleinen, mittleren oder großen Rassen? Je größer der Hund ist umso mehr Futter und Wasser wird er benötigen. Auch die Art der Fütterungsmethode kann einen Einfluss auf die laufenden Hundekosten haben. Neben den variablen Kosten, gibt es aber auch welche, die sich ganz gut einschätzen lassen.

Wie viel kostet die Hundesteuer

Die Kosten für die Hundesteuer können je nach Gemeinde, Hunderasse und Körpergröße des Wuffis unterschiedlich sein und müssen nach dem Gesetz von jedem Hundehalter bezahlt werden. In der Regel belaufen sie sich aber jährlich zwischen 50 und 120 Euro. Ausnahmen bestimmen bekanntlich die Regel, darum informiere dich am besten in deinem zuständigen Amt vor Ort. Meistens ist die Steuer für den Hund in einer Stadt teurer als in einer ländlich gelegenen Region.

Steht deine gewünschte Hunderasse auf der sogenannten Rasseliste und ist somit ein Listenhund, können sich die Kosten in Deutschland je nach Bundesland stark von unseren Angaben abheben. Ist eine Hunderasse in der Rasseliste eingetragen, werden oft neben einem Sachkundenachweis, Wesenstests und einem Hundeführerschein auch ein Führungszeugnis für Hunde verlangt. Auch hier können Unterschiede und noch weitere Anforderungen je nach Bundesland auftreten.

Diese Anforderungen haben natürlich alle einen Einfluss, auf die kosten. Prüfe also, ob dein Hund auf der besagten Liste steht, bevor du einen Schock bekommst, wenn aufgrund der Rasse eine Hundesteuer von 500 bis 1000 Euro und die angesprochenen anderen Dokumente verlangt werden. Die Rasseliste gibt es unserer Kenntnis nach nicht in allen Bundesländern, dennoch können sich die Kosten der Hundesteuer je nach Rasse des Hundes stark voneinander unterscheiden.

Die Haftpflichtversicherung für Hunde

Wir empfehlen jedem Hundebesitzer eine Hunde Haftpflichtversicherung abzuschließen, um auf der sicheren Seite zu sein. Wie bei der Versicherung für Menschen kann die Haftpflichtversicherung für den Hund, verursachte Schäden von diesem abdecken. Da die Versicherung nicht in allen Bundesländern verpflichtend ist, solltest du dich auch hier im Vorfeld, bei deinem zuständigen Amt informieren.

Die jährlichen Kosten für die Haftpflichtversicherung beim Hund, können sich zwischen 40 und 100 Euro belaufen. Die Kosten können sich je nach Anbieter und Art des abgedeckten Schutzes, voneinander unterscheiden. Wir empfehlen hier, den Versicherungsrechner von Check 24 zu verwenden und sich die Angebote mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis genauer anzuschauen.

Die Kosten für das Hundefutter

Je größer dein Vierbeiner ist, umso mehr Futter wird er fressen. Neben diesem Aspekt spielen für den Kostenfaktor auch die Qualität und die Fütterungsmethode eine große Rolle. Hast du einen großen Hund, ist es oft nicht selten, dass dieser ein ganzes Kilo oder noch mehr fressen muss. Vielleicht hast du ja auch den größten Hund der Welt? Wenn du dich mit einem sehr kleinen Hund zufriedengibst, kann der Futterbedarf auch bei lediglich 100 Gramm liegen. So kannst du deinen Hund mit Trockenfutter, Nassfutter oder der beliebten Barf Fütterungsmethode, durch frisches Fleisch ernähren, welche bei Hundefreunden aufgrund der hohen Qualität sehr beliebt ist.

Neben dem herkömmlichen Hundefutter, solltest du auch an die Kosten für die Leckerchen denken, die gerade bei der Hundeerziehung eine wichtige Rolle spielen. Du merkst, es wird schwer, die pauschalen Kosten für das Hundefutter zu ermitteln. Wir sind der Meinung, dass du lieber zu hochwertigem Futter greifen solltest. Da dein Hund bei minderwertigem Futter eher krank werden kann. So kommt es dann zu einer höheren Tierarztrechnung und am Ende sparst du nichts, sondern musst sogar noch draufzahlen. Dennoch haben wir dir folgend zwei unterschiedliche Methoden aufgeführt:

  • Günstiges Hundefutter: Je nach Körpergröße und Energiebedarf des Hundes zwischen 15 und 50 Euro monatlich.
  • Hochwertiges Hundefutter: Ebenfalls von der Art des Wuffis abhängig zwischen 100 und 200 Euro monatlich.

Bezüglich der Wahl des richtigen Hundefutters solltest du mit einem Tierarzt Rücksprache halten. Behalte immer im Hinterkopf, dass das günstige Hundefutter oftmals unter minderten Bedingungen produziert und sogar mit pflanzlichen Stoffen gestreckt worden sein kann. Bei der Ernährung des Hundes ist es wie bei uns Menschen, wer sich gesund ernährt, wird vermutlich auch eine längere Freude am Leben haben.

Die Hund Tierarztkosten

Um durch unerwartete und plötzlich auftretende Kosten, für eine Behandlung des Hundes gewappnet zu sein, sollte eine monatliche Hundekasse angelegt werden, in die jeden Monat ein bestimmter Betrag zwischen 20 und 50 Euro einbezahlt wird.

Je mehr Euro du in das Käschen steckst, desto besser lassen sich die Kosten für einen angefallenen Besuch beim Tierarzt bezahlen. Du solltest immer damit rechnen, dass sich der Hund verletzen, von Milben befallen oder an einer anderen Krankheit wie beispielsweise einer Blasenentzündung, Magendrehung, Durchfall oder vielen weiteren betroffen sein kann.

Wenn durch den Tierarzt eine Operation durchgeführt werden muss, kann der Betrag schnell vierstellige werden. Natürlich kannst du auch Glück haben und dein Hund bleibt sein ganzes Leben lang gesund. Da dein Hund neben der Prävention bezüglich eines Wurmbefalls, auch gegen Krankheiten geimpft werden sollte, können alleine schon hier zwischen 100 und 200 Euro im Jahr einkalkuliert werden. Wenn du an deinen Hund einer Sterilisierung oder eine Kastration durchführen lassen möchtest, können ebenfalls zusätzliche Kosten entstehen.

  • Sterilisation der Hündin: Kosten von circa 450 Euro
  • Kastration des Rüden: Kosten bis zu 150 Euro

Heutzutage bieten einige Versicherer, Versicherungen für den Krankheitsfall des Hundes an. Die Kosten können hier zwischen 10 und 60 Euro im Monat variieren. Wenn du nicht die finanziellen Möglichkeiten hast, kannst du auch mit deinem Tierarzt vorab sprechen, ob bei ihm eine monatliche Ratenzahlung möglich wäre.

Sonstige Hunde Kosten

Ein einmaliger Kostenfaktor ist das Chippen des Hundes, welches sich in der Regel auf circa 40 bis 60 Euro beziffert. Wenn du einen Hund in deinen Haushalt holst, musst du wie bei Kindern immer damit rechnen, dass etwas kaputt geht. Gerade, wenn der Hund nicht ausreichend beschäftigt und beaufsichtigt werden kann. Kann ein Freund oder ein Familienmitglied nicht auf deinen Hund aufpassen, während du im Urlaub bist, fallen auch hier Kosten für einen Hundesitter an. Die Kosten des Hundesitters oder einer Pension können sich auf zwischen 20 bis 60 Euro am Tag belaufen.

Auch bei einem gemeinsamen Urlaub mit Hund können sich weitere Kosten beim Transport, sowie bezüglich der Unterbringung und Sonstiges ergeben. Wenn du deinen Vierbeiner im Auto transportieren möchtest, fallen hier auch Kosten für ein Hundegitter, eine Hunderampe oder Sonstiges an. Bestimmt möchtest du deinen Hund auch ausreichend pflegen. Egal ob Hundeshampoo, Salben oder andere Pflegeprodukte, sie werden dir bestimmt nicht geschenkt. Verträgt der Hund das Futter nicht mehr, oder leidet sogar an Übergewicht, kann es sogar sein, dass du zu teurem Diätfutter greifen musst.

Wenn du deinen Hund richtig erziehen möchtest, fallen hier auch Kosten für das Hundetraining an. Um Kosten zu sparen, kannst du dir auch Onlinevideokurse kaufen, anstatt immer viel Geld für örtliche Hundekurse zu bezahlen. Vielleicht möchtest du deinen tierischen besten Freund mit ein paar passenden Kleidungsstücken ausstatten? Auch das Spielzeug deines Wauwaus nutzt sich aufgrund der Inanspruchnahme immer weiter ab, bis es schließlich kaputt geht. Hier muss dann regelmäßig ein Ersatz gekauft werden. Wir müssen uns also überlegen welche Angaben wir dir geben können, dass du eine ungefähre Vorstellung davon hast, was ein Hund kostet.

Da es für uns unmöglich ist, die Kosten für eine mögliche Krankheit oder die anderen Kostenfaktoren, die deinen Hund betreffen werden zu ermitteln, haben wir uns dazu entschlossen diese nicht in die Kalkulation für die Hund Kosten im Jahr, mit aufzunehmen. Die planmäßigen Hunde Kosten belaufen sich somit auf ungefähr 1300 Euro im Jahr. Als Hundebesitzer würde ich grob also immer mit mindestens 100 Euro an monatlichen Kosten rechnen.

Wie hoch sind die Hunde Kosten im ersten Jahr?

Wenn du unseren Ratgeber bis zu dieser Stelle aufmerksam durchgelesen hast, sollte dir klar sein, dass es unmöglich ist, für alle Hundeanfänger eine pauschale Summe zu nennen, die im ersten Jahr als Hundebesitzer anfällt. Im Sinne des Hundes solltest du generell lieber mit höheren Kosten rechnen, als mit zu niedrigen. Um dir trotz der schweren Einschätzbarkeit die Kosten für einen Hund bestmöglich aufzuzeigen, haben wir dir folgend eine Übersicht erstellt, welche dir die durchschnittlichen Kosten im ersten Jahr aufzeigen sollen.

  • Anschaffung des Hundes: 150 bis 2000 Euro
  • Mikrochip: 40 bis 60 Euro
  • Hund Grundausstattung: 200 bis 400 Euro
  • Hundesteuer: 50 bis 120 Euro
  • Hunde Haftpflichtversicherung: 40 bis 100 Euro
  • Das Hundefutter: 15 bis 200 Euro
  • Tierarztkosten von Präventionsmaßnahmen: 100 bis 200 Euro
  • Hundekurse für die Erziehung: 0 bis 200 Euro
  • Sonstige zusätzliche Kosten: 0 bis 200 Euro

Die Hundekosten des ersten Jahres belaufen sich somit auf circa:

  • 595 bis 3480 Euro

Natürlich gibt es preislich gesehen nach oben keine Grenzen. Wenn du magst, kannst du deinem Hund auch vergoldetes Hundezubehör kaufen. Was ich dir mit dem vorigen Satz sagen möchte, ist, dass wir dir bezüglich der Hunde Kosten, keine genaue Kosteneinschätzung geben können. Am Ende des Tages bleibt es dir überlassen, wie viel Geld du bereit bist, für deinen Wuffi auszugeben. Um die Gefahr zu minimieren, dass du den Hund nach der Anschaffung, aufgrund der hohen Unterhaltskosten wieder abgeben musst, solltest du dich, auf jeden Fall bevor du einen Hund zulegst, über die anfallenden Kosten deiner favorisierten Hunderasse in deinem örtlichen Bürgeramt informieren.

Wie viel kostet ein Hund – Fazit

Hunde sind nicht billig und können durch erleidende Krankheiten zu einem hohen Kostenfaktor werden. Daher ist es besonders bei der Anschaffung des Wuffis wichtig, kein Geld zu sparen und sich einen gesunden Hund mit den besten gesundheitlichen Voraussetzungen zuzulegen. Bevor du den Hund aus Kostengründen wieder abgeben musst, solltest du dir lieber ein günstigeres Haustier anschaffen. Neben den Hunde Kosten ist auch der zeitliche Aufwand groß. Hunde sollten erzogen und so geistig ausgelastet sein. Aber auch die körperliche Auslastung des Hundes, sind sehr wichtig. Große Hunde sind natürlich besser zum Kuscheln und machen einen großen Eindruck. Jedoch verursachen sie im Vergleich zu kleinen Hunden viel höhere Kosten. Gerade wenn der Vierbeiner zu den Listenhunden gehört, kann die Hundesteuer besonders hoch ausfallen.

Fallen dir noch weitere Hunde Kosten ein? Oder möchtest du uns erzählen, welche Kosten für deinen Hund im Monat anfallen. Dann möchten wir dich dazu einladen, unseren Beitrag zu kommentieren Hundefreund.

WAU WAU ich bin schlau

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