Man kann niemanden zwingen, Hunde zu mögen, sie bellen, sabbern, stinken und machen überall hin wo es ihnen passt oder? An dieser Stelle muss man einmal sagen, dass es nie an dem Hund liegt, sondern an seinem Halter und wie er ihn erzogen hat. Kein Hund wird mit schlechtem Verhalten geboren und auch ein ständiges Bellen des Hundes aus der Nachbarschaft ist ein Indiz für eine unzureichende Hundeerziehung. Oft regen sich Menschen auch über den Hundehalter auf, der den Hund nicht nur mangelhaft erzieht, sondern auch durch sein Verhalten andere Menschen gefährdet.

Wurde beispielsweise kein ordnungsgemäßes Hundeleinentraining durchgeführt, geht der Hund so an der Leine, wie es ihm gerade passt. So wissen auch viele Hundebesitzer nicht, dass es dem Hund das falsche Signal sendet, wenn sie ihrem Ziehen nachgeben und ihm die Führungsrolle zusprechen. Auch hier ist es also wieder der Verdienst des Menschen, wenn der Hund durch das Ziehen der Leine die Straße für Fußgänger, Jogger oder Fahrradfahrer blockiert. So denkt der Hund, dass er das Sagen hat, wo es lang geht und was beschnüffelt werden muss. Bestimmt jeder Mensch ist in seinem Leben in eine Hinterlassenschaft von einem Hund getreten und ja, es kann abscheulich stinken! Bestimmt haben sich dann die meisten Menschen über den Hund im Allgemeinen aufgeregt anstatt sich über den Halter und somit den Menschen aufzuregen, der zum einen dem Hund den ordnungsgemäßen Toilettengang nicht richtig trainiert hat und sich dann auch noch zu schade war den Hundehaufen Ordnungsgemäßes zu beseitigen. Für viele Hundebesitzer ist ihr Hund der größte Stolz.

 

Wer Hunde nicht mag – Dem ist nicht zu helfen

Bestimmt kennst du noch die lustige TV-Serie Hausmeister Krause, in der ein Dackel namens Bodo für den Vater das wichtigste Familienmitglied war, um das sich alles drehte. Solche Menschen gibt es natürlich auch im wirklichen Leben und es ist ja auch nichts Schlechtes dabei, solange sie keinem anderen Lebewesen mit ihrem Verhalten Schaden. Diese Hundehalter sind dann immer auf der Suche nach Bestätigung anderer und wollen belohnt werden, wie toll sie ihren Hund erzogen haben. Treffen sich dann zwei dieser Hundebesitzer, kommt es zur gegenseitigen Begutachtung und einer darauffolgenden Beurteilung. Natürlich bleibt man immer mehr von seinem eigenen Hund überzeugt und vergisst während dieser Prozedur, dass es vielleicht auch andere Menschen geben könnte, die an ihnen auf dem Weg vorbei möchten. Hast du schon einmal von einem Hundebesitzer den Vorwurf gehört, dass du keine Hunde magst, weil du ihn gebeten hast, seinen Vierbeiner zurückzurufen, während der Hund deine kleinen Kinder ansprang?

 

Dann bist du sehr wahrscheinlich auf einen Hundebesitzer gestoßen, der es versäumt hat, seinem Hund die nötigen Grundbefehle wie beispielsweise einen »Rückruf« beizubringen. Viele Hundefreunde sind auch der Meinung, dass alle Menschen Hunde so bedingungslos lieben würden wie sie. Daher verstehen sie vermutlich auch nicht, wenn du es nicht magst, dass sie dich von oben bis unten abschlecken und du ihren süßen Hundeblick erwiderst. Kennst du einen Hundefreund in deiner Umgebung, dann kläre ihn doch darüber auf, dass er mit der richtigen Hundeerziehung aus seinem Vierbeiner einen echten Vorzeigehund machen kann.

WAU WAU ich bin schlau

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