Viele Hundebesitzer denken, dass der Hund mit ihnen um die Vormachtstellung streiten möchte und fangen sogar an den Hund anzuschreien oder ihm unzählige Male die Grundbefehle ausführen zu lassen. Aber, dass dies überhaupt nichts bringt und ihnen auch nicht mehr Autorität verleiht, verstehen Hundebesitzer oft zu spät, dann wenn die soziale Bindung mit dem Hund komplett zerstört wurde. Markiert der Hund den Boss, ist dies ein Anzeichen, dass der Hundebesitzer falsch mit dem Tier umgeht. Leider wissen sich viele betroffene Hundebesitzer oftmals nicht anders zu helfen, als ihren Hund in ein Tierheim abzugeben. Das muss aber nicht sein! Mit dem richtigen Hundetraining kann der zum Macho montierte Hund schnell wieder auf die richtige Bahn der Hundeerziehung zurückgelenkt werden. Der Hund ist ein Gemeinschaftstier, dass nicht dazu drängt, die Führungsrolle des Menschen zu übernehmen. Der schlaue Hund wird aber die Führung übernehmen, wenn er bemerkt, dass sein Halter unsicher oder überfordert mit der Situation ist. Somit meint es der Hund überhaupt nicht böse, sondern möchte seinem Herrchen lediglich helfen.

 

Hilfe – mein Hund hört nicht auf mich

In diesem Fall, wurde womöglich nie die Möglichkeit an einem Hundekurs teilzunehmen in Betracht gezogen. Hier lernt der Hund wichtige Befehle und lässt sich so viel einfacher handhaben. Hier bedarf es einen Hundefreund, der sich im Vorfeld seiner Anschaffung des Hundes über die Voraussetzungen und Anforderungen eines Hundebesitzers informiert hat. Die Hundeerziehung sollte also zunächst ohne die Möglichkeit einer Ablenkung für den Hund durchgeführt werden und im weiteren Verlauf immer mehr Ablenkung erfahren. So kann gewährleistet werden, dass der Hund auch unter dem größten Ablenkungsgrad der Stimme seines Herrchens gehorcht.

Um das Hundetraining positiv gestalten zu können ist es auch wichtig, dass der Hund für den Menschen der ihn an der Leine hält, Sympathien hat. Hat der Hund wieder ein Urvertrauen zu seinem Besitzer aufgebaut, wird er wieder in Lage sein die Führungsrolle an sein Herrchen oder die zugehörige Familie voll und ganz zu übergeben.

 

Der Hund hat also kein Bedürfnis an deinem Stuhl zu sägen, sondern bevorzugt es immer, wenn er keine Verantwortung tragen muss. Es ist einfach viel bequemer und stressfreier für den Hund, wenn es einen Menschen gibt, der ihm seine Einrichtungen abnimmt. Hat dein Hund also wie gesagt das Gefühl, dass keiner die Führungsrolle übernimmt, wird er es im Notfall tun. Finde also den Schlüssel für die soziale Bindung bei deinem Hund!

Hast du eine Ergänzung oder eine Geschichte zu einem Hund, der die Rolle des Bosses übernommen hat? Dann lass es uns doch in einem Kommentar wissen.

WAU WAU ich bin schlau

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