Bestimmst stimmst du mir zu, wenn ich behaupte, dass ein Welpe eines der süßesten Geschöpfe auf der Welt ist. Aber ich muss dir leider einen Teil dieser Illusion nehmen, denn einen Welpen zu halten ist auch mit viel Arbeit verbunden. Lese dir unseren Ratgeber durch, um zu wissen, wie du dich um deinen neuen Welpen kümmern musst und was die ersten To-dos für dich sind. Bestimmt liege ich richtig, dass du deinen Welpen bereits jetzt schon in dein Herz geschlossen hast. Auch, wenn er momentan noch etwas ungezügelt ist und es zu manchem kleinen Unfall in deinen vier Wänden kommt. Vermutlich hast du auch schon deinen Lebensstil an das neue Haustier angepasst und in letzter Zeit wenig geschlafen. Ich hoffe, dass du nicht erst jetzt merkst, dass dein Welpe nicht nur eine Hundehütte und einen Napf für sein Futter benötigt. Es mag sich nach viel Arbeit anhören deinen Welpen zu trainieren, dass er eines Tages ein wohlerzogener und ausgewachsener Hund wird. Aber eines kann ich dir sagen, deine Mühe und Geduld wird sich auszahlen, wenn du einen treuen Vierbeiner an deiner Seite hast, der immer dazu bereit ist, sein Leben für dich zu opfern. Wenn du unsere Ratschläge befolgst, wirst du den Grundstein für eine tolle und glückliche Zukunft für dich und deinen Hund legen.

1. Tierarzt für den Welpen finden

Um den Hund untersuchen zu lassen, sollte dein erster Weg mit dem Welpen dein Tierarzt des Vertrauens sein. Mit dem Besuch in der Tierpraxis legst du den Grundstein für die Gesundheitsvorsorge des Welpen und kannst garantieren, dass der Hund keine Geburtsfehler hat oder an schwerwiegenden Gesundheitsproblemen leidet. Wenn du Hundebesitzer in deiner Gegend kennst, kannst du auch mit ihnen Kontakt aufnehmen und fragen, welchen Tierarzt sie empfehlen würden. Auch lohnt es sich immer dir in Google einen genauen Überblick über mögliche Tierarztpraxen in deiner Stadt zu machen. Natürlich kannst du hier auch mögliche Bewertungen der Tierärzte lesen. Stammt dein Welpe aus dem örtlichen Tierheim, kannst du die dortigen Mitarbeiter fragen, welcher Arzt ihn vor deiner Übernahme untersucht hat.

 

2. Welpen impfen – mache das Beste aus dem ersten Tierarztbesuch

Nutze die Zeit bei dem Tierarzt auch dafür, um ihm mögliche Fragen die dir auf dem Herzen liegen zu stellen. Erkundige dich am besten auch über das Fressverhalten des Welpen. So kannst du fragen, welche Portionsgröße er zu Beginn und das weiteren Wachstums des Vierbeiners empfiehlt oder welches Hundefutter du kaufen sollst. Frage gleichzeitig auch, welche Zeiten sich für die Fütterung am besten eignen. Spreche auch eine mögliche Bekämpfung von internen oder externen Parasiten an. Wenn bei dem ersten Besuch noch kein Impfpass vorliegt, sollte einer durch den Arzt erstellt werden. Nehme dir am besten auch etwas zu Schreiben mit, dass du die Informationen zu möglichen Erkrankungen und deren Anzeichen, in dem ersten Jahr des Welpen notieren kannst. Möchtest du deinen Welpen kastrieren oder sterilisieren lassen, solltest du auch hier mit dem Tierarzt Rücksprache halten.

3. Welpen füttern – setze auf hochwertige Lebensmittel

Gerade, wenn dein Hund noch nicht ausgewachsen ist, solltest du spezielles Futter für Welpen kaufen. Lese im Supermarkt oder in der Tierhandlung die Produktbeschreibung oder frage bei einem sachkundigen Angestellten nach. Wenn du die Ernährungsbedürfnisse deines Welpen bestmöglich befriedigst, ist dies die beste Voraussetzung, dass dein Welpe sich körperlich wie geistig gut entwickeln kann. Gehört dein Welpe einer großen Hunderasse an, kann es bis zu zwei Jahre dauern, bis der Welpe ausgewachsen ist. In diesem Zeitraum sollte der Vierbeiner kein Futter für ausgewachsene Hunde vorgesetzt bekommen. Hast du einen Welpen der einer mittelgroßen oder kleinen Rasse angehört, dann kann es bereits sein, dass der Welpe zwischen 9 und 12 Monaten auf Futter für ausgewachsene Hunde zurückgreifen darf. Natürlich solltest du deinem Hund immer genügend reines und frisches Wasser zu trinken bereitstellen. Gerne haben wir dir unsere Empfehlung für eine Fütterung des Hundes aufgeführt:

  • 6 bis 12 Wochen alter Welpe: 4 Mahlzeiten am Tag
  • 3 bis 6 Monate alter Welpe: 3 Mahlzeiten am Tag
  • 6 bis 12 Monate alter Welpe: 2 Mahlzeiten am Tag

 

4. Welpen stubenrein bekommen – erfülle die Vorrausetzungen

Um den Welpen schnell stubenrein zu bekommen und richtig zu erziehen, ist es wichtig, dass du dich der Hundeerziehung bedienst. Hole dir am besten einen Onlinekurs für Hunde, der dir aufzeigt, wie du deinem Hund die ersten Grundregeln, wie den Toilettengang oder auf den Befehl Sitz, Platz oder Kommen zu hören, richtig trainierst. Hier ist aber auch deine Geduld und das Einhalten von dem Trainingsplan sehr wichtig, dass die Erziehung des Hundes von Erfolg gekrönt ist. Prüfe auch die Option das positive Hundetraining noch zusätzlich durch einen Klicker zu verstärken. Wenn dein Geld locker in der Tasche sitzt, kannst du auch einen Hundetrainer zu dir nach Hause bestellen, der dem Hund das richtige Verhalten beibringt. Hier solltest du allerdings prüfen, ob der Hundetrainer über genügend Erfahrung und Auszeichnungen verfügt.

Es gibt nämlich Hundetrainer, die zu lange für einen sichtbaren Trainingserfolg brauchen. Entscheide dich am besten für einen Trainer, der sich bereits mit der Hunderasse deines Welpen auskennt. Überlege dir lieber im Voraus, wie du verhindern kannst, dass der Welpe auf deinen teuren Teppich macht. Ist dein Welpe noch nicht geimpft, sorge dafür, dass dein Hund nicht mit anderen Tieren und damit möglichen Krankheiten und Viren in Berührung kommt. Bestrafe deinen Hund nie und belohne ihn stattdessen, wenn er seinen Toilettengang im freien oder in dem Hundeklo bei dir Zuhause richtig durchgeführt hat. Wir sind uns bewusst, dass auch dein Wissen über deinen Welpen entscheidend ist, wenn es darum geht, wann der beste Zeitpunkt ist mit dem Hund zum Toilettengang nach draußen zu gehen. Aus diesem Grund haben wir dir unsere Empfehlung der besten Zeiten für den Toilettengang deines Welpen übersichtlich aufgeführt:

  • Kurz nach dem Aufwachen des Welpen
  • Nach einer oder während er sich körperlich betätigt
  • Nachdem du aufgewacht bist
  • Nachdem dein Welpe viel getrunken oder gefressen hat
  • Bevor du dich zum Schlafen legst

 

5. Achte auf frühe Anzeichen von Krankheit

Wenn dein Welpe erste Anzeichen einer Erkrankung zeigt, ist es wichtig gleich etwas zu unternehmen bevor die Krankheit das Frühstadium überschreitet. Der Grund hierfür ist, dass bei schnellem Handeln und dem Gang zum Tierarzt das endgültige Ausbrechen der Krankheit besser verhindert werden kann. Um die ersten Anzeichen einer Erkrankung des Welpen besser zu erkennen, haben wird dir folgend Symptome aufgeführt, bei denen du schnellstmöglich einen Tierarzt aufsuchen solltest:

  1. Vermehrte Appetitlosigkeit
  2. Erbrechen
  3. Durchfall
  4. Schmerzhafter oder geschwollener Bauch
  5. Husten oder Keuchen
  6. Unzureichende Gewichtszunahme
  7. Beschwerden beim Atmen
  8. Übertriebene Lethargie (Müdigkeit)
  9. Laufende Nase
  10. Probleme beim Stuhlgang oder beim Wasserlassen
  11. Augenausfluss oder rote, geschwollene Augen
  12. Blasses Zahnfleisch

6. Dem Welpen Gehorsam beibringen

Um die Bindung zu deinem Welpen zu stärken und ihn gleichzeitig zu einem Hund mit positiven Eigenschaften und Charakter zu formen, ist ein Hundetraining unvermeidlich. Denn es ist sehr wichtig zu jeder Zeit die Kontrolle über den Hund zu haben, dass ihm oder anderen Menschen in möglichen brenzligen Situationen nichts passiert. Zudem sagt es bei anderen Menschen viel über dich aus, wenn du in der Lage bist einen Hund zu kontrollieren.

Deine Freunde und Familie werden staunen, wenn du ihnen die erlernten Tricks und Befehle ausführst. Wenn dein Welpe zwischen 4 oder 6 Monate alt ist, solltest du auch die Überlegung prüfen, ob du bei einem Erziehungskurs für Welpen bei einem Hundetrainer in deiner Stadt einen Gruppenkurs buchst. Hier lernst du dann auch andere Welpen Besitzer aus deiner Umgebung kennen und kannst dich mit diesen austauschen. Da das Hundetraining mit der Teilnahme an dem örtlichen Hundekurs nicht zu Ende ist, empfehlen wir dir auch zusätzlich unseren Online-Videokurs für Welpen zu kaufen. Da eine Bestrafung des Welpen die falsche Methode ist und zu einem Fehlverhalten des Hundes führt, vermitteln unsere Videokurse ausschließlich eine Hundeerziehung mit positiver Stimmung.

 

7. Gesellig sein

Um Verhaltensprobleme bei dem Kontakt deines Welpen mit anderen Lebewesen zu vermeiden, ist die richtige Sozialisierung unabdingbar. Wenn dein Welpe zwischen zwei bis vier Monate alt ist, hast du vermutlich den Zeitpunkt erreicht, bei dem dein Welpe beginnt andere Menschen, Tiere und Orte nicht mehr als Gefahr, sondern als positiven Aspekt wahrzunehmen. Du kannst natürlich auch deinem Tierarzt fragen, wann er denkt, dass dein Welpe für das Training auf der sozialen Ebene bereit ist. Wenn du nicht selbst die Sozialisierung durchführen kannst, bieten wir dir die Möglichkeit, es mit Hilfe eines Online-Videokurses für die richtige Sozialisierung von Welpen, selber erfolgreich durchzuführen. Du wirst dich freuen, wenn du mit deinem Welpen zusammen, die vielen positiven Erfahrungen sammeln darfst und siehst, wie dich dein junger Hund auch auf der sozialen Ebene weiterentwickelt.

WAU WAU ich bin schlau

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