Viele Hundefreunde fragen sich täglich, was ihr Hund von ihrem Essen überhaupt fressen darf. Um dir diese Frage zu beantworten, haben wir diesen Ratgeber erstellt. Da wir Menschen ein anderes Verdauungssystem als unsere Hunde haben können Lebensmittel die von uns gegessen werden können, für unseren Vierbeiner eine echte gesundheitliche Gefahr, ja sogar für sein Leben darstellen. Dennoch solltest du als Hundebesitzer nicht alle menschlichen Lebensmittel über einen Kamm scheren und dich über Lebensmittel informieren, die für deinen Wuffi unbedenklich und sogar gesund sind. Menschliche Nahrung kann reich an wichtigen Nährstoffen sein und nicht nur das Wohlbefinden von uns Menschen stärken. Was dürfen Hunde essen? Im folgenden Text haben wir dir menschliche Lebensmittel aufgeführt, die für deinen Hund im richtigen Maße sicher sind. Zugleich möchten wir dir aber auch im Nachhinein menschliche Nahrung aufzeigen, welche für deinen Wuffi gefährlich sein kann.

Welche menschlichen Lebensmittel können Hunde essen?

Wenn menschliche Nahrung auch für den Hund geeignet ist, solltest du dennoch beachten, dass sie in Maßen von deinem Hund gefressen wird. Nun möchten wir dich aber nicht weiter belehren und dir geeignete Lebensmittel für Hunde aufzeigen.

 

Möhren

Karotten oder auch Möhren genannt, sind für Hunde gesund, da sie reich an Vitamin A sind. Dadurch kann das Immunsystem von deinem Hund positiv beeinflusst werden. Aber auch das Fell und die Haut deines Hundes wird dadurch gestärkt. Achte aber darauf, deinem Hund die Möhren in Maßen zu verabreichen, da zu viel Vitamin A für deinen Hund giftig sein kann. Karotten sind aber auch anderweitig für deinen Wuffi gesund. Durch das Kauen auf der Karotte wird bei den Hundezähnen das Entfernen von Plaque gefördert. So kann die Möhre nebenbei zu der Zahngesundheit deines Hundes beitragen.

 

Äpfel

Hier solltest du darauf achten, deinem Hund keine verrottenden Äpfel zu verabreichen, da dies sonst bei deinem Wuffi zu einer Alkoholvergiftung führt. Durch Äpfel kann die Verdauung deines Vierbeiners reguliert werden, da sie reich an Ballaststoffen sind. Zudem sind Äpfel dafür bekannt, dass sie deinem Wuffi wichtige Vitamine wie beispielsweise Vitamin C und A liefern können.
 

Weißer Reis

Gerade, wenn dein Hund an Diabetes leidet, gilt es bei der Verabreichung von weißem Reis vorsichtig zu sein und ihn lieber nur in Rücksprache mit deinem Tierarzt zu verabreichen. Der Grund hierfür ist, dass weißer Reis zu einem Blutzuckerspiegelanstieg führen kann. Dieses menschlichen Lebensmittel kann aber auch Vorteile für deinen Hund haben. So kann weißer Reis deinem Wuffi bei einer Magenverstimmung helfen, da er den Stuhlgang bindet und zudem leicht verdaut werden kann.

 

Milchprodukte

Hunde haben einen niedrigen Laktasespiegel, was dazu führt, dass dein Wuffi, den in der Milch befindlichen Milchzucker nicht so gut abbauen kann. Daher kann die Zufuhr von zu viel Milch bei deinem Hund zu Verdauungsproblemen führen. Dennoch können Milchprodukte wie Naturjoghurt, Milch und Käse in geringer Menge für deinen Hund unbedenklich sein. Wenn dein Hund unter einer Laktoseintoleranz leidet, solltest du unbedingt darauf achten, dass ihm keine Milchprodukte verabreicht werden. Die Symptome für eine Laktoseintoleranz treten nach dem Milchprodukteverzehr auf und können neben Erbrechen auch Durchfall sein.

 

Fisch

Da ein ungekochter Fisch für deinen Hund schädliche Parasiten enthalten kann, ist es wichtig, den Fisch vor der Fütterung zu kochen. Thunfisch, Lachs und Garnelen sind für deinen Hund eine hervorragende Proteinquelle und unbedenklich. Gerade Thunfisch und Lachs beinhalten viele Omega-3-Fettsäuren, welche das Fell, die Haut und das Immunsystem von deinem Wauwau gesundheitlich stärken können. Durch die Garnelen wird deinem Hund B-Vitamine zugeführt, welches dazu beiträgt, die Durchblutung gesund zu halten und gleichzeitig zu fördern. Auch wird so die Aufrechterhaltung des Verdauungssystems von deinem Wuffi unterstützt.

Hähnchen

Wenn dein Hund unter einer Magenverstimmung leidet, ist ein gekochtes Hühnchen ohne Gewürze in einfacher Form, eine gute Fütterungsmethode.

 

Erdnussbutter

Eine ungesalzene Erdnussbutter ohne Süß- oder Zuckerstoffzusatz gilt in Maßen für Hunde als unbedenklich. Daher solltest du unbedingt darauf achten, deinem Hund keine Erdnussbutter mit Süßungsmitteln oder Zucker zu verabreichen. Gerade der Süßstoff Xylitol ist für deinen Hund hochgiftig. Besteht der Verdacht, dass dein Hund Xylit eingenommen hat, solltest du schnellstmöglich einen Tierarzt in der Nähe kontaktieren. Die Erdnussbutter ist reich an Eiweiß und gesunden Fetten und enthält zusätzlich Vitamin B und E sowie Niacin.

 

Einfaches Popcorn

Popcorn in einfacher Form, also ohne Zucker, Salz und Butter kann für deinen Hund ein echter Genuss sein. Zudem kann das Wohlbefinden von deinem Wuffi durch das im Popcorn enthaltene Magnesium und weitere Mineralien wie Zink und Phosphor stabil gehalten werden. Achte aber darauf, dass dein Hund keine Popcornkerne frisst, also Popcorn, das nicht aufgeplatzt ist. Die Gefahr ist nämlich, dass dein Vierbeiner an den Kernen ersticken kann.

 

Schweinefleisch

Gekochtes und ungewürztes Schweinefleisch ist unbedenklich für deinen Hund. Da der hohe Fettgehalt bei Hunden Pankreatitis und Entzündungen verursachen kann und zugleich als schwer verdaulich gilt, solltest du darauf achten, deinem Hund nur geringe Portionen Schweinefleisch zu verabreichen. Weil verarbeiteter Schinken oder Speck einen hohen Salzgehalt hat, darfst du deinen Hund nicht damit füttern.

 

Truthahn

Auch der Truthahn in gekochter Form kann deinem Hund als Futter verabreicht werden, wenn dieser ungewürzt und in einfachem Zustand ist. Da Truthahn eine hervorragende Proteinquelle ist, enthalten auch viele kommerzielle Hundefutter sein Fleisch. Bevor du deinem Hund den gekochten Truthahn zum Fressen reichst, ist es wichtig, das Fett zu entfernen. Nimmt dein Vierbeiner zu viel Fett zu sich, kann er Probleme mit seiner Bauchspeicheldrüse bekommen.

Blaubeeren

Die Blaubeeren sind reich an sekundären Pflanzenstoffen, Antioxidantien und Ballaststoffen. Zudem gelten sie für Hunde als unbedenkliche Nahrungsquelle. So kann diese Beere bei deinem Hund zu gesundheitlichen Vorteilen beitragen. Im Jahre 2012 liegen Untersuchungen vor, welche nahelegen, dass bei älteren Hunden die altersbedingten Probleme durch die Antioxidantien verbessert werden können.

 

Bananen

In Maßen kann dein Hund Bananen essen, er ist trotzdem kein Affe. Bananen sind wichtig für die Knochengesundheit des Wuffis, da sie viel Magnesium enthalten. Da Bananen aber auch gleichzeitig einen hohen Zuckergehalt haben, solltest du deinem Hund nur gelegentlich diese Frucht zum Naschen verabreichen.
 

 

Gurken

Gurken sind reich an Mineralien und Vitaminen wie beispielsweise Vitamin K. Somit sind sie nicht nur gerade für übergewichtige Menschen gut geeignet, sondern auch für deinen Hund ein kalorienarmer Snack.

Grüne Bohnen

Im rohen oder gekochten Zustand kann dein Hund einfache grüne Bohnen fressen. Der gesunde Happen stellt für deinen Vierbeiner eine echte Proteinquelle dar und enthält zusätzlich Vitamin K, Kalzium und Eisen. Um deinen Hund vor dem Ersticken zu bewahren, solltest du die grünen Bohnen nur im gut gehackten Zustand an deinen Wauwau verfüttern. Vermeide es zudem auch, die Bohnen zu würzen.

 

Wassermelone

Das saftige Fleisch der Wassermelone ist für deinen Hund bekömmlich. Achte aber darauf, nicht die Schale oder die Kerne zu verfüttern. Entferne also zuerst alle Kerne und die Rinde der Wassermelone, bevor du sie deinem Hund verabreichst. Sei dir immer darüber im Klaren, dass die Samen der Wassermelone zu einer Darmblockade beim Hund führen kann. Wenn dein Wuffi die Schale mit frisst, kann er Magenverstimmung erleiden. Die Wassermelone ist eine hervorragende Quelle für Vitamin B-6, C und A. Zudem hilft der hohe Wassergehalt, deinem Hund hydratisiert zu bleiben.

 

Welches Futter kann Hunden schaden?

Ebenso wie es menschliche Lebensmittel gibt, die dein Hund fressen kann, gibt es ebenso Nahrungsmittel, die dein Hund nicht fressen sollte. Hat dein Hund etwas nicht Verträgliches gefressen, kann dies von Gesundheitsproblemen zu Krankheiten bis hin zum Tod des Wuffis führen. Im Fall, dass dein Hund etwas Falsches und für ihn Giftiges gefressen hat, ist umgehend ein Tierarzt aufzusuchen. Die folgenden Lebensmittel dürfen nicht von deinem Hund gefressen werden.

Avocado

Durch das enthaltene Persin in Avocados kann es zum Durchfall oder Erbrechen bei deinem Hund kommen, da Persin giftig für deinen Vierbeiner ist.

 

Kirschen

Das enthaltene Cyanid ist giftig für deinen Wuffi. Zudem kann durch Kirschen leicht ein Ersticken des Hundes verursacht werden. Wenn der Hund eine Kirsche verschluckt, kann es zudem zu einer Darmblockade führen.

 

Koffein, Kaffee und Schokolade

Achte unbedingt darauf, dass du deinem Hund niemals etwas zu fressen gibst, dass koffeinhaltig ist. Hierzu gehört auch Kaffee oder Schokolade. Zudem enthalten diese Produkte Methylxanthine, welche Chemikalien sind und als sehr giftig für deinen Hund gelten. Neben einer abnormalen Herzfrequenz und Erbrechen können diese Chemikalien bei deinem Wauwau Krampfanfälle verursachen oder sogar tödlich sein. Es gibt aber auch Leckereien aus Schokolade für Hunde, die mit einem speziellen Schokoladenersatz ausgestattet sind und somit für Hunde unbedenklich sind.

 

Trauben und Rosinen

Neben Rosinen und Trauben sind auch Johannisbeeren sowie Sultaninen hochgiftig für deinen Hund. Bereits eine sehr geringe Menge kann ein Nierenversagen bei deinem Wuffi verursachen, was sogar tödlich enden kann. Achte also darauf, deinem Hund keine Nahrungsmittel zu verabreichen, die diese Substanzen enthalten, wie beispielsweise Malzbrot oder Obstkuchen.

Zitrusfrüchte

Wird deinem Hund eine größere Menge an Zitronensäure verabreicht, kann es bei dem Nervensystem zu einer Depression kommen. Da Zitrusfrüchte wie Zitronen und Orangen sowie die Zitruspflanzen an sich Zitronensäure enthalten. Für einige Hunde kann die Verabreichung von geschälten Früchten in kleiner Menge in Ordnung sein, aber bei anderen wiederum eine Magenverstimmung verursachen.

 

Zimt

Nimmt dein Hund große Mengen Zimt zu sich, kann dies, obwohl Zimt für Hunde nicht toxisch wirkt, zu Lebererkrankungen, Erbrechen und Durchfall führen.

 

Kokosnussprodukte

Dein Hund sollte kein Kokoswasser zu sich nehmen, da dieses einen hohen Kaliumgehalt aufweist. Achte bei der Verabreichung von Kokosfleisch und Kokosöl auch auf die von einem Tierarzt vorgegebene Dosierung, um deinem Wauwau keinen Durchfall oder eine Magenverstimmung zuzufügen.

 

Nüsse

Prinzipiell können alle Nussarten zu einem Ersticken bei deinem Hund führen. Achte also darauf, deinem Wuffi keine Nüsse zu reichen. Eine besondere Gefahr geht von Macadamia-Nüssen aus, welche für deinen Hund giftig sind. So können diese zu Hyperthermie, Lethargie, Muskelschwäche und Erbrechen bei deinem Wuffi führen.

 

Eiscreme

Neben der Gefahr, dass dein Hund Laktose intolerant ist, besteht Eis aus sehr viel Zucker, was schädlich für deinen Wauwau ist.

Knoblauch, Schnittlauch und Zwiebeln

Schnittlauch Zwiebeln und Knoblauch können bei deinem Hund zu Magenschmerzen, Erbrechen und Durchfall führen, da sie zu der Alliumgattung gehören und durch die sogenannten Organosulfoxide für Hunde giftig sind. Zudem kann eine Anämie bei Hunden durch die Organosulfoxide verursacht werden.

 

Ungekochtes oder rohes Fleisch

Wie bei uns Menschen kann bei Hunden durch rohes Fleisch im Futter eine bakterielle Lebensmittelvergiftung durch Salmonellen, Escherichia und coli verursacht werden. Somit kann ein Hundefutter, welches mit rohem Fleisch ausgestattet ist, für deinen Wauwau ein Risiko bezüglich seiner Gesundheit darstellen. Um die Bakterien abzutöten, sollte das Fleisch richtig gekocht werden. Sei dir also darüber im Klaren, dass Rohfleischdiäten für deinen Hund eventuell keine Nährstoffbilanz in vollständiger Art bieten und zudem ein Gesundheitsrisiko darstellen.

 

Rohe Eier

Wenn dein Hund rohe Eier frisst, kann hierdurch ein Biotinmangel herbeigeführt werden, welcher den Gesundheitszustand des Fells und der Haut des Hundes verschlechtern kann.

Salzige Lebensmittel

Frisst dein Hund zu viel Salz, kann dies zu einer Natriumionenvergiftung und übermäßigem Urinieren sowie Durst führen. Diese Vergiftung hat die folgenden Symptome:
  • Erhöhte Temperatur
  • Zittern
  • Durchfall
  • Anfälle
  • Erbrechen

 

Xylitol

In menschlichen Nahrungsmitteln ist Xylitol als Zuckerersatz häufig zu finden. Da Xylit für deinen Hund jedoch hochgiftig ist, kann es bei deinem Wuffi zu einem gefährlichen, niedrigen Blutzuckerspiegel und sogar zu Leberversagen führen.

 

Brotteig

Das gebackene Brot ist hier eher weniger gefährlich, sondern der Teig. Durch die im Teig befindliche Hefe kann es bei deinem Hund zu einer Alkoholvergiftung kommen, da die Hefe unter anderem Ethanol produziert. Zudem kann sich die Hefe im Hundemagen ausdehnen, was zu gefährlichen Komplikationen und Blähungen führen kann.

 

Alkohol

Durch den Alkohol kann dein Hund eine Vielzahl an schwerwiegenden Komplikationen erleiden, welche zum Tod oder dazu führen, dass dein Hund ins Koma fällt. Sorge also unbedingt dafür, dass dein Hund niemals den für ihn gefährlichen Alkohol zu sich nimmt. Behalte auch im Hinterkopf, dass es viele Lebensmittel gibt, die Alkohol enthalten und nicht frei zugänglich in einem Haushalt mit Hund aufgestellt werden sollten.

Fazit – Was dürfen Hunde essen?

Eine Menge von menschlichen Lebensmitteln stellen für unsere Hunde keine Gefahr dar, sondern sind auch sehr nahrhaft.
Da aber auch hier durch eine Überdosis gesundheitliche Probleme bei deinem Hund hervorgerufen werden können, solltest du diese Lebensmittel nur in Maßen deinem Hund zuführen. Gerade wenn du einen Hund hast, der an den folgenden Problemen leidet, solltest du einen Tierarzt konsultieren, bevor du ihm menschliche Nahrung verabreicht:
  • Nieren oder Lebererkrankung
  • Nahrungsmittelempfindlichkeiten
  • Gewichtsprobleme
  • Diabetes
  • Andere gesundheitliche Probleme
Als Hundebesitzer ist es sehr wichtig, für Hunde, gefährliche Substanzen oder Lebensmittel außer Reichweite aufzubewahren.
Die folgenden Nahrungsmittel können als besonders gefährlich für deinen Wuffi deklariert werden:
 
  • Xylit
  • Koffein
  • Schokolade
  • Kaffee
  • Alkohol
 
Bist du dir im Bezug auf die Fütterung deines Hundes unsicher oder hegst Zweifel an einem Hundefutter, dann solltest du vor der Zuführung der Nahrung an deinen Hund mit einem Tierarzt Rücksprache halten. Wir können nicht oft genug erwähnen, wie wichtig es ist, sofort einen Tierarzt zu kontaktieren, wenn dein Wauwau etwas für ihn Giftiges gefressen hat. Hat dein Hund schon einmal etwas Falsches gefressen? Oder welches menschliche Lebensmittel bevorzugst du für die Anreicherung des Hundefutters? Schreibe uns hierzu doch einen Kommentar Hundefreund.
 
 
WAU WAU ich bin schlau

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