Viele Hundefreunde stellen sich die Frage, warum ihr Hund so traurig aussieht. Egal ob hängende Lippen, Augenlider und Ohren oder traurig dreinschauende Augen. Es gibt viele äußerliche Aspekte, die deinen Hund so aussehen lassen, als ob er nicht glücklich wäre. Es erfüllt dich mit großer Sorge, wenn dir der Gedanke in den Sinn kommt, dass dein Hund unglücklich sein könnte, obwohl du dich so gut um ihn kümmerst. Gerne möchten wir dir in diesem Artikel Gründe aufführen, welche aus deinem glücklichen Hund einen müden, schlaffen und traurigen Hund machen. Es ist wichtig, dass du den traurigen Hundeblick von einem schmerzerfüllten Blick des Hundes unterscheiden kannst. Wirkt dein Hund depressiv oder ungewöhnlich träge, dann ist es Zeit, den Tierarzt zu kontaktieren.

Wir Menschen sind für das traurige Aussehen des Hundes mitverantwortlich

Wir Menschen waren es, die anfingen Hunde nach bestimmten Merkmalen auf körperlicher und geistiger Ebene zu züchten. Nicht ohne Grund gibt es heutzutage unzählige Hunderassen mit verschiedenen Ohren, Beinen, Nasen und Körpergrößen. Die Menschen nutzten ihr Wissen, um Hunde mit einem flachen Gesicht, vielen Muskeln und keinen Haaren zu züchten. Schauen wir uns zum Beispiel einmal die französische Bulldogge an, die mit ihren großen Augen und der kurzen Schnauze, gerade im Welpenalter einen sehr besorgten Eindruck macht. Die Basset Hunderasse besitzt beispielsweise neben traurigen Augen, ausgeprägte Hautfalten, einen tief sitzenden Kopf und sehr lange Ohren, was die Rasse sehr traurig erscheinen lässt.

 

Schaut dich dein Hund mit zurückgezogenen Ohren und seinen müde wirkenden Augen an, bist du nicht der einzige Hundebesitzer, der die Wahrnehmung verspürt, dass deinem Hund etwas auf dem Herzen liegen oder fehlen würde. In Wahrheit möchte dich dein Hund aber nur besser verstehen, wenn er seine Ohren nach hinten zieht und dich dabei anschaut. Auch ein keuchender Mund der offen steht und ein gesenkter Kopf, sind eher als normales Verhalten zu deuten. Überlege dir also immer, ob dein Hund wirklich traurig ist, oder es einfach in deiner Sicht nur so scheint. Gerade wenn du auf einen Hund von einem Freund aufpasst, wirst du dich vielleicht wundern, wenn dich dein Hund voller Traurigkeit erfüllt anschaut. In diesem Fall kann es sein, dass der Hund gelernt hat, wenn er diese Miene aufsetzt von seinem Herrchen ein Leckerli zu erbetteln.

Sobald der Hund dann mit einem Leckerli für seinen traurigen Hundeblick belohnt wurde, hat er gelernt, dass er etwas Leckeres bekommt, wenn er noch trauriger als sowieso schon schaut. Auch Kinder zeigen ähnliches Verhalten, wenn sie ihre bekannte Schmolllippe nach vorne ziehen, um etwas von den Eltern zu bekommen. Der Hund kann natürlich auch andere Beweggründe, wie beispielsweise einen Spaziergang, Streicheleinheiten oder Aufmerksamkeit haben. Hunde lernen schnell, wie sie ihren Halter manipulieren können, um das zu bekommen, was sie möchten. Ein trauriger Hundeblick gehört also sehr wahrscheinlich zu seinem Reparateur dazu, wenn er bei seinem Besitzer damit Erfolg hat. Auch mir geht es manchmal so, dass ich im Liegen auf dem Sofa am Laptop arbeite und dann meinen Hund anschaue, der zu meinen Füßen ruht und mich Frage, warum er so niedergeschlagen aussieht. Oft erwische ich mich dann selber dabei, wie ich seinen traurigen Ausdruck falsch interpretiere und denke ihm zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt zu haben. Bis mir einfällt, dass wir erst vor einer Stunde eine große Runde Joggen waren.

 

Die Körpersprache des Hundes deuten

Um die wirkliche Verfassung des Hundes interpretieren zu können und zu verstehen, wie er sich fühlt, ist es sehr hilfreich seine Körpersprache lesen zu können. Es kann sehr helfen, wenn du den Hund nach unterschiedlichen Aktivitäten wie beispielsweise dem Fressen, Trainieren oder nach dem Gassigehen fotografierst. Dann kannst du die Bilder in ein Fotobuch kleben und mit dem scheinbar traurigen Hund vergleichen. So kannst du den Gefühlszustand von deinem Hund viel besser deuten. Sieht dein Hund ähnlich aus, als auf den Bildern, nachdem er ein positives Erlebnis hatte, dann ist sein trauriger Ausdruck höchstwahrscheinlich nicht als bedenklich zu interpretieren.

WAU WAU ich bin schlau

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