Jedes Jahr sind unsere Hunde in Deutschland der Gefahr einer Milbenansteckung ausgesetzt. Es gibt viele Milbenarten, die nur darauf warten, deinen Hund als ihren Wirt zu missbrauchen. Milben beim Hund treten sehr häufig in der Verbindung mit Gesundheitsproblemen, von deinem Wuffi auf. Viele Hundefreunde stellen sich die Frage, wie sie Milben bei Hunden erkennen können und welches die richtigen Methoden, für eine Behandlung sind. Um dir alles Wichtige zu dem Thema »Milben Hund« aufzuzeigen, haben wir dir diesen Ratgeber verfasst, den du jetzt nur noch lesen musst.

 

Was sind Hundemilben?

In der Regel sind Milben kleiner als ein Millimeter und nur bei genauem Hinsehen mit dem menschlichen Auge zu erkennen. Dennoch können diese kleinen Wesen schwerwiegende Entzündungen und Reizungen auf der Haut deines Hundes verursachen. So können durch die lästigen Parasiten eine Menge von Hauterkrankungen hervorgerufen werden, welche von einem Ausfallen der Haare bis hin zu trockener Haut reichen kann. Der Milbenbefall bei Hunden ist auch unter der Bezeichnung »Räude« bekannt. Die lästigen Milben sind meistens im Fell deines Vierbeiners oder an den Ohren deines Hundes aufzufinden. Die bekannten Hund Ohrmilben, leben in den Gehörgängen des Hundes. Die üblichen Erkrankungen sind zum einen die »Demodectic Mange« und zum anderen die »Sarcoptic Mange«. Vielleicht sind dir auch die Erkrankungen, die als Erntemilbenbefall bezeichnet werden, unter dem Namen »Trombikulose« und »Cheyletiellosis« ein Begriff.

 

Milbenbefall Hund: Ist dein Wuffi betroffen?

Besonders die Hauterkrankung »Sarcoptic Mange« fällt schnell durch ein ständiges Kratzen des Hundes auf. Durch das Kratzen kann die Haut deines Vierbeiners Krusten und Rötungen aufweisen. Auch das Fell kann durch sichtbare Schäden und Lücken, die Hundemilbe entlarven. Die Milbe ist oft auch dafür bekannt uns Menschen zu befallen. Die bereits angesprochene »demodektische Räude« betrifft ebenfalls in schwerwiegender Form die Haut des Hundes und ist durch schmerzende Stellen, Läsionen, Schuppenbildung, Krustenbildung, Haarausfall und Rötungen erkennbar. Die schwerwiegenden Hautbeschwerden, die eher jüngere Hunde betrifft, kann aber bei chronisch betroffener Haut eine Verdunkelung aufweisen. Wird der Befall dieser Hundemilbe nicht behandelt, kann dies schwerwiegende Folgen für deinen Wuffi haben.

Milben Hund – Symptome

Um dir die Symptome für den Befall von Hundemilben bestmöglich aufzuzeigen, haben wir dir diese folgend übersichtlich aufgeführt:

  • Übermäßiges Kratzen
  • Schuppenbildung
  • Haarausfall (überall im Fell oder fleckenartig)
  • Rote Haut und andere sichtbare Reizungen
  • Pusten und Papeln

Du hast bestimmt einmal gesehen, wie sich Affen im Zoo gegenseitig gelaust haben. Genauso kannst du vorgehen, wenn du deinen Hund nach Milben untersuchst. Natürlich solltest du die gefundenen Milben nicht wie die Affen in deinen Mund stecken und herunterschlucken. Teile also das Fell mit deinen Fingern und werfe einen genauen Blick zwischen das Fell und die Haut.

 

Milben bei Hunden diagnostizieren

Um Milben beim Hund diagnostizieren zu können, ist ein Tierarzt immer noch am besten geeignet. Er kann auch die Milbenart bestimmen, die deinen Wuffi befallen hat. Zudem kann dich der Arzt auch gleich über die weitere Vorgehensweise und mögliche Behandlungen aufklären. Der Tierarzt greift bei der Milbenuntersuchung auf ein Mikroskop zurück, unter dem er dann Haare oder Hautstücke genauer analysiert.

Milben beim Hund richtig behandeln

Um den Hund von Milben befreien zu können, braucht es oft nur ein geeignetes Hundemilbenshampoo, Ausdauer und Geduld. Passende Milbenshampoos für Hunde findest du zum einen im Internet oder in der Zoohandlung in deiner Nähe. Natürlich kannst du auch deinen Tierarzt in die Entscheidung für einen bestmöglichen Behandlungserfolg, gegen die Milben beim Hund mit einbeziehen. Er kann auch entscheiden, ob noch andere Behandlungen separat durchgeführt werden sollen. Die Dauer der Antimilbenbekämpfung kann sich auch über einen längeren Zeitraum erstrecken, daher ist es wichtig, geduldig und hartnäckig bei der Bekämpfung der lästigen Milben zu sein.

 

Wie bekommen Hunde Milben?

Dein Hund kann durch den Kontakt mit einem anderen Hund mit Milben infiziert werden. Aber auch in der Natur oder anderen Orten ist eine Übertragung der Milbe möglich. Da gerade in Tierheimen und vergleichbaren Pflegeeinrichtung eine Milbenübertragung sehr schnell vonstattengehen kann, werden hier meistens alle Hunde auf Milben untersucht. Wenn Hunde aber durch einen Gast ausgeführt werden, können sie in Kontakt mit einem von Milben befallenen Hund kommen und so die Milben mit in die Hundeeinrichtung schleusen. Daher kann es auch in diesen professionellen Einrichtungen für Hunde immer wieder zu Ansteckungen kommen.

Hund kratzt sich plötzlich öfter als sonst

Ist dein Hund einmal mit Milben kontaminiert, ist es bei der Bekämpfung sehr wichtig, auch deine Einrichtung, in der sich der von Milben befallene Hund aufgehalten hat, zu reinigen. Fallen Milben von deinem Hund ab, können sie weiter überleben und den Hund oder ein anderes Lebewesen nach erfolgreicher Behandlung erneut befallen. Wasche daher alles, was mit deinem Milben Hund in Berührung gekommen ist. War der Hund auf deinem Teppich oder in deinem Bett? Dann solltest du auch in deinem Interesse dafür Sorge tragen, dass keine Milben mehr vorhanden sind.

 

Milben beim Hund bestmöglich vermeiden

Es kann schwer sein, deinen Hund davon abzuhalten, einen fremden Hund zu meiden, dem ihr beim Gassigehen begegnet. Aber es ist unserer Meinung nach, die beste Vorbeugungsmaßnahme gegen Milben, deinen Hund nicht mit, von Milben befallenen Hunden in Berührung zu bringen. Da einige Milbenarten wie beispielsweise die Grasmilbe auf Wiesen zu finden ist, meiden auch manche Hundebesitzer mit ihrem Vierbeiner besonders im Spätsommer die Wiesenflächen mit ihrem Hund. Es ist nicht leicht deinen Hund und dich so sehr einzuschränken, dass der Milbenbefall vollkommen ausgeschlossen werden kann. Daher ist es jedem Hundefreund selber überlassen, entweder mit der Gefahr zu leben oder sich bestmöglich von potenziellen Milbenquellen fernzuhalten. Dass es nicht leicht ist, zeigt, die große Menge der Hunde, die in Deutschland jedes Jahr von Milben befallen werden. Sollte dein Hund von Milben befallen sein, solltest du unbedingt dafür sorgen, dass dein Wuffi nicht mit anderen Hunden, Tieren und Menschen in Kontakt kommt.

Welche Milben befallen Hunde?

Es gibt viele unterschiedliche Milbenarten, die deinen Hund befallen können. Um dir den bestmöglichen Überblick zu geben, haben wir dir die in Deutschland am häufigsten auftretenden Arten aufgeführt.

 

Pelzmilben Hund

Die Pelzmilbe, die auch unter der Bezeichnung »Cheyletiella blakei« bekannt ist, kann bei direktem Körperkontakt von Lebewesen übertragen werden. Die Pelzmilben können neben Hunden auch andere Haustiere wie Katzen befallen. Aber auch Menschen können vorübergehend als Wirt von dieser Milbenart missbraucht werden. Da die Pelzmilbe zu den sogenannten Raubmilben gehört, ernährt sie sich in der Regel nicht von dem Körpersaft von Hunden und anderen Lebewesen, sondern von Spinnentieren. Ein paar Pelzmilbenarten sind jedoch genau auf den Befall von Lebewesen ausgelegt. Neben der Gewebeflüssigkeit ernähren sich diese Parasiten auch von den Schuppen der Haut. Ist der Hund von dieser Milbe betroffen, kann es zu Juckreiz und Entzündungen der Haut kommen. Welche Bereiche des Hundes am meisten betroffen sein können, haben wir dir folgend übersichtlich aufgelistet:

  • Kopf
  • Kruppe
  • Ohren
  • Rücken

Gerade, wenn du einen jungen Hund mit schwachem Immunsystem besitzt, solltest du besonders auf einen möglichen Befall deines Wuffis mit der Pelzmilbe achten. Auch wenn dein Hund mit anderen Hunden zusammen ist, ist die Gefahr einer Pelzmilbeninfektion größer. Um dir die Symptome bei deinem Vierbeiner von dieser Milbenart aufzuzeigen, haben wir dir eine genaue Übersicht erstellt:

  • Haarausfall
  • Vermehrtes Auftreten von Schuppen
  • Krustenbildung
  • Starker oder leichter Juckreiz

Die Diagnose dieser Milbensorte, kann durch eine mikroskopische Untersuchung des Fells oder Hautproben erfolgen. Gerade auf Hundebürsten finden sich oft die lästigen Pelzmilben wieder. Da nicht alte Hunde gleich stark auf den Befall von Pelzmilben reagieren, kann es auch vorkommen, dass der Hund nicht so starke Symptome zeigt. Um zu erfahren, welche Behandlungsmethode bei Pelzmilben für deinen Hund am besten geeignet ist, solltest du deinen Tierarzt hinzuziehen.

 

Grasmilben Hund

Gerade bei uns in Deutschland sehen wir einen vermehrten Befall von Grasmilben bei Hunden. In Fachkreisen wird die Milbe auch als »Sarcoptes scabiei var. canis« bezeichnet. Ihr Köper ähnelt dem einer Schildkröte. Die Grasmilbe ernährt sich dann von den Körperflüssigkeiten, die aus der Haut des Hundes beim Einbohren entweichen. Zudem kann die Haut deines Hundes als Brutstätte missbraucht werden. Grasmilben beim Hund können zu einem starken Juckreiz führen. Welche Hunde sind von Grasmilben eher betroffen? Um dir die Frage beantworten zu können, haben wir dir hierzu eine Liste zusammengestellt:

  • Hunde die mit dem Kot, Fuchsbauten oder Füchsen in Berührung kommen
  • Kontaktfreudige Hunde
  • Aktive Hunde

Neben den auf den Wiesen, spielenden Haushunden können besonders auch Jagdhunde, Füchse, Katzen und auch Menschen, von der Grasmilbe betroffen sein. Die hochansteckende »Sarcoptes-Räude« ist besonders für den Befall der folgenden Körperregionen beim Hund bekannt:

  • Bauch
  • Ellbogen
  • Schnauze
  • Sprunggelenk
  • Ohr

Zudem ist es auch möglich, dass der ganze Hundekörper von einem Milbenbefall betroffen ist. Bereits eine geringe Anzahl von Grasmilben kann schwerwiegende Symptome beim Hund verursachen. Selbstverständlich möchten wir dir auch die Symptome der Grasmilbe bei Hunden kurz aufführen:

  • Haarausfall
  • Stark ausgeprägter Juckreiz
  • Bildung von faltiger Haut
  • Borkige Haut
  • Papeln
  • Hautrötungen und Entzündungen durch Scheuern und Kratzen

Ist dein Hund sehr stark von der Grasmilbe befallen, kann es auch zu weitreichenden Folgen kommen:

  • Störung des Verhaltens
  • Verlust von Körpergewicht
  • Minderung der Leitungsfähigkeit
  • Futteraufnahmestörung

Grabmilben Diagnose beim Hund

Die Diagnose der Grasmilbe sollte von einem Tierarzt, durch die Analyse von Probeentnahmen der betroffenen Haut gefällt werden. Eine mikroskopische Untersuchung, die im Anschluss erfolgt, bringt dann Klarheit bezüglich des Milbenbefalls. Natürlich kann auch die Grasmilbe beim Hund erfolgreich behandelt werden. Frage hier deinen Tierarzt nach der für deinen Hund am besten geeigneten Behandlungsmethode. Um dir mögliche Methoden für die Eindämmung von Grasmilben aufzuzeigen, haben wir dir hierzu folgend eine Übersicht zusammengestellt:

  • Eine Abtötung der Grasmilben durch Wirkstoffe die zugelassen sind
  • Die Behandlung von Hautinfektionen bakterieller Art
  • Dem Juckreiz des Hundes durch Medikamente entgegenwirken

Hast du noch ein weiteres Haustier, wie beispielsweise eine Katze, solltest du prüfen, ob sie auch behandelt werden muss. Da die Grasmilben aufgrund einer Behandlungsmethode absterben können, kann es sein, dass sich der Juckreiz deines Hundes zu Beginn der Behandlung sogar verschlimmert. In diesem Fall solltest du auf jeden Fall einen Tierarzt bezüglich einer Behandlungsmethode gegen den starken Juckreiz kontaktieren.

 

Herbstgrasmilben Hund

Die Herbstgrasmilbe, welche auch unter der Bezeichnung »Trombicula autumnalis« bekannt ist, tritt besonders in Wiesen, Gärten und an anderen Stellen in der Natur auf. Die Herbstgrasmilbe tritt am häufigsten in den Farben Orange, Rot oder Gelb auf. Sie braucht zu Beginn ihres Lebens einen Wirt, der sie mit Nahrung versorgt, um eine ausgewachsene Herbstgrasmilbe werden zu können. Streift dein Hund so in der warmen Jahreszeit durch das Gras, nimmt er die Larven der Grasmilben auf, die sich dann bis zu der Haut des Hundes vorarbeitet und dort dann ihre Klauen tief verankert, um von den austretenden Körperflüssigkeiten überleben zu können. Ist die weibliche Herbstgrasmilbe erwachsen, wird sie ihre Eier in Wiesen, Gärten, Moos oder im feuchten Boden ablegen. Die bei warmen Temperaturen von über 16 Grad Celsius aktiven Milbenlarven, werden dann ein vorbeilaufendes Lebewesen als ihren Wirt befallen. Dahingehend sind besonders die folgenden Körperstellen von deinem Hund von der Herbstgrasmilbe betroffen:

  • Beine
  • Bauch
  • Ohren
  • Pfoten
  • Kopf

Generell können aber alle Körperstellen die in direktem Kontakt mit der Larve gekommen sind betroffen sein. Je mehr Zeit dein Vierbeiner in den Gebieten der Herbstgrasmilbe verbringt, umso eher wird er von ihr befallen werden. Welche Symptome, diese im Spätsommer aktive Milbe mit sich bringt, haben wir dir folgend aufgeführt:

  • Juckreiz
  • Krusten
  • Quaddeln
  • Pusteln

Der Juckreiz kann leicht bis stark ausfallen. Es kann auch bei deinem Hund zu einer Überempfindlichkeitsreaktion kommen, wenn der Milbenbefall zum wiederholten Mal auftritt. Um die farbigen (Rot, Gelb oder Orange) Herbstgrasmilbe bei deinem Hund zu diagnostizieren, reicht oft schon ein genaues Hinsehen ohne Hilfsmittel aus. Für die Behandlungsmethode von Herbstgrasmilben sollte immer ein Tierarzt hinzugezogen werden. Neben speziellen Milbenduschgels sind auch Parasitensprays eine beliebte Behandlungsmethode.

 

Haarbalgmilben Hund

Diese Milbenart ist auch unter den Bezeichnungen »Demodex canis« und »Demodex Milbe« bekannt. Zu Hauterkrankungen wie Demodikose kommt es bei dieser Milbenart nur, wenn sie sich stark auf dem Hundekörper vermehrt. Tritt die Haarbalgmilbe nur in minderer Anzahl bei deinem Hund auf, kann sie als natürlicher Bewohner der Haut bezeichnet werden. Gerade junge Hunde mit einem schwachen Immunsystem oder die an einem speziellen Gendefekt leiden, sind besonders anfällig für die Demodex Milbe. Die folgenden Hunderassen, sind ebenso eher als anfällig zu bezeichnen:

  • Shar Pei
  • West Highland White Terrier
  • American Staffordshire Terrier

Besonders wohl fühlt sie sich auf der Hundehaut und in seinem Fell. Die acht Beine in Stummelform bewegen den Körper, der einer Zigarre ähnelt an. Die Demodex canis Milbe kann großflächig und über den ganzen Körper verteilt, als auch an lokalen Stellen auftreten.

 

Ohrmilben Hund

Die lästige Milbenart ist auch mit dem Namen »Otodectes cynotis« in Deutschland und der Welt bekannt. Wie es der Name schon sagt, leben Ohrenmilben in den Ohren des befallenen Hundes. Nur sehr selten, breiten sich die Milben auch auf dem Hundekörper aus. Generell können wir dir aber sagen, dass Katzen öfters als Hunde von Ohrmilben betroffen sind. Wirklich tief dringen die Milben aber nicht ein, sie sind vermehrt am Anfang des Gehörgangs und außerhalb, in der Ohrmuschel zu finden. Sind die Ohren deines Hundes besetzt, wird dein Wuffi vermutlich unter Juckreiz an seinen Lauschern leiden, welches dann schnell zu Entzündungen übergehen wird. Da besonders Welpen bezüglich eines Milbenbefalls gefährdet sind, solltest du dir auf jeden Fall unsere aufgeführten Symptome bei einem Ohrmilbenbefall anschauen:

  • Juckreiz im Orenbereich
  • Entzündungen der Ohren
  • Austretendes Ohrsekret in der Farbe Rot-Braun

Natürlich können durch die Ohrmilben Hund auch Krankheiten hervorgerufen werden. Neben Ohrenentzündungen kann dein vierbeiniger Freund somit auch allergische Reaktionen davontragen. Die Diagnose bezüglich des Ohrmilbenbefalls, erfolgt durch einen Tierarzt mit der Hilfe eines Otoskops. Aber auch die Entnahme von Ohrenschmalz des Hundes, kann mit einer darauffolgenden Untersuchung, in einem Mikroskop, die Diagnose Ohrenmilben erbringen. Aber auch mit bloßem Auge, können die Milben in dem äußeren Gehörgang oder der Ohrmuschel, als weiße Punkte ausgemacht werden. Es ist nicht selten, dass Katzen Hunde mit dieser Milbenart infizieren. Frage deinen Tierarzt, welche Produkte er für die Ohrmilbenbekämpfung empfiehlt.

 

Können Milben Hund auf Menschen übertragen werden?

Ja, viele Milben beim Hund können mehr oder weniger, von dem Wuffi auf den Menschen übertragen werden. Gerade der enge Körperkontakt zwischen dem Hund und seinem Herrchen ist ausschlaggebend für die Übertragung der Milben. Aber auch die Ansteckung über Decken, Bettlaken oder andere Utensilien, die von deinem Hund kontaminiert wurden, ist möglich. Da sich die Übertragung immer durch Symptome auf der menschlichen Haut bemerkbar macht, solltest du bei allen Auffälligkeiten einen Hautarzt oder eine Hautklinik aufsuchen. Um dir übersichtlich aufzuzeigen, welche Milbe über den Hund auch den Menschen befallen kann, haben wir dir eine Übersicht erstellt. Die Übertragung der Ohrenmilbe von deinem Wuffi auf dich, ist auch eher als unwahrscheinlich zu betrachten.

Milben beim Hund – weitere Erkenntnisse

Die Pelzmilbe kann jedoch über den Kontakt mit dem Hund übertragen werden und eine juckende Dermatitis auslösen. Bei der Herbstgrasmilbe erfolgt die Ansteckung eher über den direkten Kontakt mit der Milbe als über den Hund. Bei der verwandten Grabmilbe sieht es aber schon wieder ganz anders aus. Sie ist übertragbar. Die Übertragung der Haarbalgmilbe auch Demodex-Milbe genannt ist auf den Menschen eher unwahrscheinlich. Die Sarkoptesmilbe kann von Hunden auf uns Menschen übertragen werden und hat oft die Pseudokrätze zur Folge. Du solltest immer berücksichtigen, dass die Ansteckung des Menschen auch immer über die bereits mit dem Hund in Kontakt gekommenen Gegenstände erfolgen kann. Gerade an Stellen, die mit dem Hund in Berührung gekommen sind, können besonders Symptome aufweisen. Egal ob dein Hund, ein anderes Haustier oder du selbst von einer Milbenart befallen bist, suche so schnell wie mögliche einen passenden Arzt in deiner Nähe auf.

 

Milben Hund: Fazit

Du weißt nun, dass die Milbe der Grund für das ständige Kratzen deines Hundes und den daraus folgenden Entzündungen seines Körpers sein kann. Suche also einen Tierarzt auf und lasse deinen Hund auf Grundlage seiner Symptome untersuchen. Du solltest immer im Hinterkopf behalten, dass auch andere Parasiten, Zecken, Flöhe und Ektoparasiten die Ursache für Veränderungen und Entzündungen der Haut, sowie Juckreiz bei deinem Hund sein können. Neben der äußeren Einwirkung kann dein Vierbeiner aber auch innerlich von Parasiten und Würmern befallen sein. Auch hier kann es teilweise zu der Übertragung auf den Menschen kommen. Neben dem Hundelungenwurm sind Hunde auch oft, von dem Spulwurm der nebenbei bemerkt auch auf den Menschen übertragen werden kann betroffen. Informiere dich bei dem nächsten Tierarztbesuch also auch über mögliche Vorbeugungsmaßnahmen von Würmern bei deinem Hund.

Welche Erfahrungen hast du schon mit Milben, Würmern oder anderen Parasiten bei deinem Hund gemacht? Teile uns deine Erfahrungen doch als Kommentar mit.

WAU WAU ich bin schlau

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