Viele Hundefreunde stellen sich zunächst einmal die Frage »Was ist Leishmaniose?«. Hierbei handelt es sich um eine Krankheit, die vermehrt in ländlichen Gegenden auf der Welt auftritt. Besonders stark ist die Leishmaniose Hund in Mexiko sowie im Mittelmeerraum, in Mittel- und Südamerika vorzufinden. Hervorgerufen wird diese Erkrankung durch den Protozoen Parasiten, welcher durch die beißende, kleine Sandfliege auf Hunde, Menschen und auch andere Tiere übertragen wird. Die Sandfliege wird selber von einem Wirt, der bereits infiziert ist angesteckt. Ohne dass die Fliege etwas dagegen unternehmen kann, vermehren sich im weiteren Verlauf die Leishmanien in ihrem Körper.

Wie die Leishmanien deinen Hund befallen

Sticht dann die Fliege deinen Hund, gelangen die Parasiten und Krankheitserreger in den Körper deines Vierbeiners. Die Sandmücke ist vermehrt in der Nacht attraktiv und wird auch von künstlichem Licht angezogen. Gerade wenn Hunde aus von Leishmanien betroffenen Gebieten nach Deutschland importiert werden, ist es nicht selten, dass sie mit dem Parasiten infiziert sind. Deckt dann einer von der Krankheit Leishmaniose betroffener Rüde eine Hündin, kann es zu einer Übertragung des Parasiten kommen. Dass Gleiche gilt natürlich auch andersherum. Sogar die Welpen, können durch die Gebärmutter im Körper einer infizierten Hündin angesteckt werden. Es ist jedoch bekannt, dass eine Übertragung des Parasiten von deinem Hund auf dich nicht möglich ist. Das Gleiche gilt auch, wenn du noch eine Katze als Haustier hältst. Die Leishmaniose ist dafür bekannt, gleich zwei oder nur eine Infektion auszulösen. Die Infektionen können somit eine viszerale oder Organinfektion sowie eine Infektion der Haut verursachen.

 

Leishmaniose beim Hund vorbeugen

Gerade wenn du in ein von Leishmaniose Hund betroffenes Gebiet auf der Welt, mit deinem Wuffi reisen möchtest, oder in einem südlichen Land als Hundefreund lebst, solltest du vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Zunächst gilt es dich und deinen vierbeinigen Freund, von der übertragenden Sandfliege fernzuhalten. Bleibt also sobald es dämmert Zuhause und lasst auch die Fenster und Türen über die Nacht geschlossen. Wenn es zu heiß wird, sollte geprüft werden, ob ein Mückennetz oder eine Klimaanlage Abhilfe schaffen kann. Auch die Medizin bietet mit der Leishmaniose Impfung eine Option der Vorbeugung. Hier muss aber gesagt werden, dass diese Impfung nicht gänzlich schützt. Du kannst auch speziell präparierte Hundehalsbänder kaufen, die Stechmücken von deinem Hund fernhalten.

Was sind die Leishmaniose Hund Symptome?

Ist dein Hund weniger belastbar, abgeschlagen und vermehrt müde? Dann können dies Anzeichen für Leishmaniose Hund sein. In der Regel sind bei der Krankheit alle Hunde von der viszeralen Form betroffen. Eine Hautinfektion wird aber bei rund 90 Prozent der Hunde eine Begleiterscheinung sein. Die Dauer der Krankheitsentwicklung kann bei jedem Hund anders ablaufen und kann so von einem Monat bis hin zu mehreren Jahren betragen. Gerne möchten wir dir die klinischen Symptome der viszeralen Form übersichtlich aufzeigen:

  • Großer Gewichtsverlust
  • Erbrechen
  • Blutiger Stuhlgang
  • Nasenbluten
  • Fieber
  • Belastungsunverträglichkeit
  • Durchfall
  • Appetitlosigkeit (Anorexie)
  • Schwäche

 

Zudem können bei rund einem Drittel der Hunde auch die folgenden Symptome ein Anzeichen für die Leishmaniose Hund sein:

  • Muskelschmerzen
  • Geschwollene Lymphknoten & Gefäße
  • Lahmheit
  • Appetitmangel
  • Gelenkentzündungen
  • Hautentzündung
  • Durchfall
  • Schwellungen der Hoden
  • Vergrößerte Milz
  • Blutarmut
  • Entzündung der Bindehaut
  • Entzündung der Krallen

Da durch die beeinträchtigten Organe ein Nierenversagen hervorgerufen werden kann, sollte hier schnell und bedacht vorgegangen und ein Tierarzt kontaktiert werden.

Auch die Haut deines Hundes kann Anzeichen für den Protozoen Parasiten in Form von Verhärtung, Verdickungen und Entzündungen (Dermatitis) am Gewebe aufweisen. Besonders sind hier die Bereiche der Fußballen, Ohrenränder, Bauch, Schnauze und die Augen in Form von einer brillenähnlichen Abbildung betroffen. In Fachkreisen spricht man hier auch von einer Hyperkeratose. Fell zeigt auch mit Haarausfall oder spröden Bereichen neben Klumpen und Knötchen bildender Haut weitere Symptome für eine Leishmaniose Hund. Im weiteren Fortschreiten der Leishmaniose, kann es bei einigen Vierbeinern auch zum Verlust des Pigments kommen, welches dafür zuständig ist, dass sich das Gewebe dunkel verfärbt. Da diese Krankheit anders wie beispielsweise bei einem Befall der Grasmilbe, keinen Juckreiz verursacht, kann sie auch nicht durch ein Kratzen des Hundes diagnostiziert werden.

 

Wie kann man Leishmaniose Hund diagnostizieren?

Leishmaniose kann bei einer Hundereise in ein Gebiet, welches von endemischer Leishmaniose betroffen ist durch die klinischen Symptome und durch eine Diagnose der Anamnese erkannt werden. Die Gewebebiopsien werden in der Regel mit zusätzlichen Urin- und Bluttests durchgeführt. Auch ein Abstrich von Hautläsionen, kann gelegentlich auf die Krankheit hindeuten. Der Bluttest unter der Bezeichnung PCR, welcher an ein Labor zur Untersuchung auf Leishmaniose (durch die Veränderung der weißen und roten Blutkörperchen zu erkennen) gesendet wird, gilt als die beste Methode für die Diagnose. Jedoch muss man anmerken, dass dieser Test auch nicht zu 100 Prozent genau ist. Da das Immunsystem des Hundes Antikörper gegen den Befall von Leishmanien bildet, kann auch dank deren auftreten im Blut die Krankheit nachgewiesen werden.

Wie kann der Leishmaniose beim Hund behandelt werden?

Um die Krankheit behandeln zu können, sollte durch den Tierarzt spezielles Sodium stibogluconate Arzneimittel verabreicht werden. Es gibt auch alternative Behandlungsmethoden die in Kombination mit Allopurinol, Meglumine antimoniate und Amphotericin B für eine Behandlung verwendet werden können. Halte hier auf jeden Fall Rücksprache mit deinem Tierarzt. Mit ihm kannst du auch besprechen, wie die Hautläsionen einzeln chirurgisch entfernt werden können. Durch den Tierarzt kann auch eine andere Behandlungsmethode durch Antibiotika, spezielle Diäten oder Flüssigkeitsunterstützung, welche intravenös erfolgen, empfohlen werden. Dein Tierarzt kennt auch die Krankengeschichte von deinem Hund und weiß so am besten, was zu tun ist, wenn es sich um Leishmaniose bei deinem Hund handelt. Leidet dein Vierbeiner bereits an einer schweren Krankheit, kann es sein, dass von deinem Tierarzt keine Maßnahmen zur Behandlung ergriffen werden können. Die meisten Hunde, die von der Leishmaniose betroffen sind, sterben aufgrund von Nierenversagen.

 

Bei Mittelmeerkrankheiten Hund zum Tierarzt gehen

Da sich die Symptome von Krankheiten zudem oft ähneln, ist es sehr wichtig, die genaue Ursache durch einen Tierarzt klären zu lassen und nicht nur auf eigene Faust zu recherchieren. Suche also, um die richtige Behandlungsempfehlung zu erlangen, deinen Tierarzt auf. Die Leishmaniose Hund Behandlung kann sehr kostspielig sein. Wird dein Hund aber nicht gegen diese Krankheit behandelt, wird er sehr wahrscheinlich im Zeitraum von zwei bis drei Jahren sterben. Um die Ausbreitung der Krankheit durch deinen infizierten Hund, durch Stechmücken auf Menschen und andere Tiere zu verhindern, sollte dein von Leishmaniose betroffener Hund von Stechmücken bestmöglich isoliert werden. Hast du schon Erfahrungen bezüglich Leishmaniose Hund gemacht? Dann bitten wird dich freundlich deine Erfahrungen als Kommentar zu hinterlassen.

WAU WAU ich bin schlau

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