Egal, ob dein Hund einer großen oder kleinen Hunderasse angehört, ein Trainingsprogramm ist für jeden Hund unabhängig von seiner Größe wichtig. Viele Hundebesitzer sind nicht bereit ihre Energie und Zeit in die Hundeerziehung zu investieren und sind dann überrascht, wenn ihr Hund ein vermehrtes Fehlverhalten an den Tag legt. Ein Nachbar von mir hat dasselbe Problem und ich musste ihn darauf hinweisen, da ich das unaufhörlich Bellen seines Hunds zu jeder Tages und Nachtzeit nicht mehr ertragen konnte. Nachdem ich ihm unseren online Hundekurs für Anfänger geschenkt habe, wurde es immer besser und ich konnte mich wieder wohl in meiner Wohnung fühlen.

Halten wir also fest. Ein Mangel an Hundetraining kann zu Verhaltensproblemen wie beispielsweise pausenloses Bellen und Aggressionen bei dem Hund führen. Beherrscht dein kleiner Hund die Grundbefehle nicht, kann es auch schnell gefährlich werden, wenn dein Vierbeiner nicht zurückkommt, wenn du ihn rufst. Ich glaube nicht, dass ich dir sagen muss, dass es ein ganz anderes Lebensgefühl ist, wenn du einen erzogenen Hund an deiner Seite hast, als einen der über schlechte Manieren verfügt.

 

Klare Regeln bei der Erziehung kleiner Hunde

Viele Menschen neigen dazu, einem kleinen Hund mehr Privilegien, als einem großen Hund einzuräumen. Dies liegt daran, dass kleinere Hunde schnell verniedlicht werden und so beispielsweise eher auf dem Bett oder Sofa schlafen dürfen. Wenn du dem Hund jedoch alles erlaubst, nur weil er so niedlich und hilfsbedürftig aussieht, besteht die Gefahr, dass er sich zu einem winzigen, besitzergreifenden Tyrannen entwickelt. Das kann dann so weit gehen, dass der Hund dich als seinen Besitz ansieht und wenn du dann einen neuen Partner hast, wird ihn der Hund als Feind ansehen, der dich ihm wegnehmen möchte. Auch das Reichen von Leckerlis, ohne das Ausführen einer erfolgreichen Aufgabe des Hunds, kann dem Hund vermitteln, dass er nicht für seinen Lohn arbeiten muss.

Um mehr Respekt von deinem Hund zu erhalten, ist es wichtig, dass dein Hund lernt, dass er für eine Belohnung etwas leisten muss. Mache es beispielsweise so, dass du deinem Hund einen Befehl wie Sitz gibst und ihm dann bei erfolgreicher Ausführung ein Leckerli als Lohn reichst. Es ist ja nicht so, dass du deinen Hund hart arbeiten lässt, vielmehr wird es ihm Spaß machen die erlernten Befehle auszuführen. Wenn dein Hund aufdringlich ist oder zu betteln beginnt, ignoriere ihn und gebe ihm nichts, ohne ihn zuvor einen Befehl ausführen zu lassen. Wenn du dich an diese Grundregel hältst, wird dein Hund merken, dass sein Bettelverhalten bei dir nichts bringt. Schaue, dass dies auch alle anderen Familienmitglieder und deine Freunde einhalten.

 

Überforderung vermeiden

Um deinen Hund nicht zu überfordern, ist es wichtig, dass du den Hund auf dem Level trainierst, wo er sich gerade befindet. Wenn du einen kleinen Hund trainieren möchtest, solltest du dich auch in ihn hineinversetzen. Es kann einschüchternd sein, wenn ein Mensch in großer Gestalt vor dir steht und dir Befehle gibt. Da du zum Reichen der Leckerlis weiter nach unten gelangen musst, kann es auch schnell anstrengend für deinen Rücken werden. Am besten ist, wenn du während der Leckerli Übergabe in die Hocke gehst und deinen Rücken entlastest. Für den Anfang des Hundetrainings ist es für den Hund sehr hilfreich, wenn du dich auf eine Ebene mit ihm begibst. Lege dich also zu ihm ins Gras oder stelle ihn auf einen Tisch, um mit ihm zu trainieren. Hat dein kleiner Hund die ersten Befehle gelernt, kannst du nun versuchen ihn im Stehen zu trainieren, während er sich auf dem Boden befindet.

Positive Stimmung beim Hundetraining

Wir vertreten die Meinung, dass ein positives Hundetraining zu dem größten Trainingserfolg führt. Vielleicht hast du schon von dem Clickertraining gehört, welches das Hundetraining mit positiver Stimmung nochmals verstärkt. Ein Training, das auf Strafmaßnahmen bei einem Fehlverhalten beruht, ist unserer Meinung nach für die Hundeerziehung nicht nur schädlich, sondern gerade bei kleinen Hunden nochmals schädlicher. Der Hundehalter ist aus der Sicht des kleinen Hundes sowieso schon einschüchternd genug. Zudem kann es schnell passieren, dass man einen kleinen Hund durch ein Korrigieren der Leine oder andere Körper basierte Maßnahmen leichter verletzten kann. Riskiere es also nicht den Hund so zu verängstigen oder zu verletzen, dass er Angstzustände bekommt oder ein aggressives Verhalten aufweist. Setzt du hingegen auf ein Hundetraining mit positiver Stimmung, mit viel Lob, Streicheleinheiten und Leckerlis, wird dein Hund lernen jede einzelne Trainingseinheit zu lieben und mit großer Motivation zu Werke gehen. Durch den angesprochenen Klicker beim Training des kleinen Vierbeiners, kannst du die Trainingseinheit nochmals zusätzlich verstärken.

 

Klein aber oho. Unterschätze deinen Hund nicht, auch wenn er eine kleine Hunderasse ist. Hat dein Hund im Miniaturformat die Grundbefehle erlernt, kannst du mit der Hundeerziehung für fortgeschrittene weitermachen. Da dein Hund aufgrund seiner geringen Größe ein sehr wendiger und beweglicher Vierbeiner ist, solltest du auch die Möglichkeit prüfen, ihn für eine Hundesportart für kleine Hunde anzumelden. Um das Training bestmöglich umsetzten zu können, bietet es sich an einen online Hundekurs zu kaufen, der dir einfach und leicht erklärlich die unterschiedlichen Schritte für die bestmögliche Entwicklung deines Hundes aufzeigt. Du wirst staunen, welche Fortschritte dein kleiner Hund machen wird.

WAU WAU ich bin schlau

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