Wie du sicher schon weißt, ist ein effektives Training mit Hund die Voraussetzung dafür, dass dein Vierbeiner ein gut erzogener, gesünderer und glücklicherer Hund wird. Die gemeinsame Hundeerziehung ohne Trainer hat noch den positiven Nebeneffekt, dass du eine engere Bindung mit deinem Hund aufbaust.

Zudem kommt die Frage auf, wie dein Hund ohne Training, Gehorsamkeit und das richtige tägliche Verhalten lernen soll? In der Hundebranche heißt es nicht ohne Grund, dass kein Hund böse geboren wird. Er kann aber durch einen unwissenden Besitzer und eine dadurch resultierende falsche Hundeausbildung, zu einem verzogenen, aggressiven und eigensinnigen Tier werden. Da du aber diesen Text liest und dich über ein eigenständiges Hundetraining informieren möchtest, sehen wir als sehr positives Signal, dass du bezüglich der Hundeerziehung alles richtig machen möchtest.

Erwachsenen Hund alleine erziehen

Zunächst solltest du wissen, dass du bezüglich der Hundeerziehung mehrere unterschiedliche Möglichkeiten hast. Du kannst dir in deiner Stadt einen professionellen Hundetrainer suchen und bei ihm private Unterrichtsstunden buchen. Der Vorteil ist, dass du so unter der Anweisung eines Experten deinen Hund trainieren kannst. Der Nachteil dieser Methode ist allerdings, dass es neben dem hohen Preis der Einzelstunden, oft auch andere Teilnehmer gibt und der Hundetrainer so oft nur sehr selten bei dir und deinem Vierbeiner vorbeischauen kann.

Gerade dann, wenn es ein paar Problemfälle gibt, denen er sich intensiver annehmen muss. Viele Hundebesitzer vergessen nach der Teilnahme an dem Training wichtige Inhalte, sodass der Trainingseffekt bei der selbstständigen Durchführung nur mangelhaft ist. Bei einem online Hundetraining ist der Nachteil, dass es keine persönliche Betreuung gibt, der Onlinekurs ist aber oft kostengünstiger und verständlicher als das persönliche Hundetraining vor Ort in deiner Nähe. Auch können die online Hundekurse so oft wie gewünscht und ein Leben lang angeschaut werden.

Hunde Erziehen mit externer Hilfe

Als Drittes gibt es für gut betuchte Hundefreunde noch die Option ihren Hund an eine separate Hundeschule oder persönlichen Trainer zu geben, der den Hund für Stunden- oder Tagessätze trainiert. Hierbei wird der Hund aber mit dir aber nur schlecht eine enge Bindung aufbauen können, da er von einem anderen Menschen trainiert und schnell eher auf ihn fixiert sein wird. Da jeder Hund unterschiedlich ist, kann es auch zu einer großen Aufgabe werden, den richtigen und effektivsten Hundetrainer erst einmal zu finden, da jeder Hundetrainier unterschiedlich gut mit den verschiedenen Hunderassen zurechtkommt. Es gibt aber auch Hundefreunde in Deutschland, die ihre Hunde erfolgreich eigenständig sozialisieren und trainieren. Zu Beginn hilft es, sich einen Plan zu machen. Aber was sollte dieser beinhalten?

  • Die richtige Trainingsausrüstung
  • Einen Zeitplan
  • Eigenständige Recherche zum Thema Hundetraining

Die Trainingsausrüstung für deinen Hund sollte zum einen ein bequemes Hundehalsband beinhalten und zum anderen benötigst du eine Hundeleine. Achte beim Kauf der Leine darauf, dass du zum Training eine nicht verstellbare Hundeleine benötigst. Natürlich musst du auch noch eine Packung mit Leckerlis kaufen, um deinen Hund nach erfolgreicher Durchführung deines Befehls zu belohnen. Egal was du benötigst, in der Regel findest du alles im Internet oder bei einem Ladengeschäft für Tierzubehör. Viele Hundefreunde setzen auf besonders gesunde Leckerbissen für ihren Vierbeiner oder bereiten sogar selber etwas zu.

 

Hundeerziehung ohne Stress – dank der passenden Trainingsmethode

Es gibt viele unterschiedliche Methoden deinen Hund zu trainieren. Am Ende des Tages ist es entscheidend, dass sie zu dir und deinem Vierbeiner bestmöglich passt. So kann das Hundetraining effektiv gestaltet werden. Wir vertreten die Meinung, dass der Hund am besten durch eine positive Trainingsstimmung geschult werden kann. Hier gehört das Reichen von Leckereien nach erfolgreicher Umsetzung der Übung durch den Hund und liebreiche Worte, ganz klar mit dazu. Um das Training noch positiver zu gestalten, verwenden viele Hundefreunde das in der Branche bekannte Clickertraining.

Zwischenziele beim Hundetraining

Indem du Zwischenziele formulierst, schaffst du die Möglichkeit viele Erfolgserlebnisse mit deinem Hund zu erzielen. So wie in deiner Schulzeit, als du nicht nur auf deine Abschlussprüfung hingearbeitet hast, sondern bereits im Vorfeld viele Klausuren gemeistert hast. Genauso soll auch die Hunde Erziehung ablaufen. Verteile die Trainingseinheiten auf den Tag am besten in zwei oder drei kurze Einheiten, mit einer Länge von nicht mehr als 10 oder 15 Minuten. Wenn du das Training zu lange durchführst, wird sich der Hund langweilen und nicht mehr aufnahmefähig sein. Noch extremer ist es, wenn du einen Welpen hast, da diese eine noch geringere Aufmerksamkeitsspanne haben. Behandle in einer Trainingseinheit am besten immer nur eine Aufgabe und beginne als Erstes mit den grundlegenden Befehlen.

Die Grundbefehle für den Hund

Wir würden dir empfehlen zuerst den Befehl »Sitz« anzugehen und dann mit den Befehlen »Bleiben« und »Kommen« weiterzumachen. Natürlich kannst du parallel dem Hund Platz beibringen. Hast du diese Tricks mit dem Hund trainiert (auch unter den verschieden hohen Ablenkungsgraden), dann ist dein Hund bereit, weitere Befehle und Tricks zu erlernen. Dass der Hund fit und agil bleibt, solltest du ihn in seinem Hundeleben fortlaufend trainieren und das erlernte immer weiter verfeinern. So ist auch eine immer tiefere Verbundenheit zwischen dem Tier und dir möglich.

 

5 Mögliche Probleme beim Hund erziehen ohne Hundeschule

Es gibt viele mögliche Probleme, die gerade bei selbständigem Training mit dem Hund entstehen können. Gerne haben wir dir folgend ein paar aufgeführt:

  1. Der Hund legt ein hartnäckiges Verhalten an den Tag.
  2. Deinem besten tierischen Freund schmecken die Leckerlis nicht.
  3. Das Training ist nicht positiv genug.
  4. Der Hund hat Aggressionen oder bellt ständig.
  5. Der Vierbeiner springt gerne auf dich.

Generell kann man sagen, wenn dir bei deinem Hund ein Fehlverhalten auffällt, sofort einzuschreiten, es zu unterbrechen und die Aufmerksamkeit auf eine positive Beschäftigung zu verlagern. Eine gute Methode ist es auch Übungen durchzuführen, die dein Hund kann und welche dann eine Belohnung nach sich ziehen.

Lass dich nicht von dem Verhalten deines vierbeinigen Freundes verunsichern und bleibe immer geduldig und gelassen, aber dennoch bestimmt. Ein Fehler wäre es, wenn du deinen Hund bestrafst oder anschreist. Denke immer daran, der Schlüssel zum Erfolg ist beständiges, positives und ein Hundetraining, das für alle Seiten Spaß macht.

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