Bei dieser Trainingsform für Hunde wird ein sogenannter Clicker mit in das Training eingebaut. Die Plastikbox hat die Größe eines Feuerzeuges und funktioniert über einen kleinen eingebauten Streifen aus Metall. Wenn du den Clicker zusammendrückst, gibt es ein gut hörbares Klickgeräusch. In diesem Text erfährst du, wie ein Clickertraining den positiven Effekt beim Training mit Hund auf eine positive Weise verstärkt. Wenn du dir einen Clicker kaufen möchtest, kannst du dies in einer Zoohandlung in deiner Nähe, oder natürlich online, für ein paar Euro machen.

Dass der Hund eine positive Beziehung zu dem Klicken aufbauen kann, musst du deinem Vierbeiner sofort nach Betätigen des Clickers ein Leckerli oder eine andere Belohnung reichen. Durch den Clicker ist es dir möglich, das Training viel effektiver zu gestalten, da der Hund das Klicken viel deutlicher und schneller einem Lob zuordnet, als wenn du mit ihm sprichst oder ihm nur ein Leckerli reichst. Wichtig ist, dass sich dein Hund an das Klicken gewöhnen kann, indem du nach erfolgreicher Ausführung deines tierischen besten Freundes, wie bereits angesprochen, ein Leckerli reichst. So nutzt du den Clicker als konditionierten Verstärker.

Muss man trotz Clickertraining eine Belohnung geben?

Dass der Clicker nicht seine Wirksamkeit verliert, solltest du dem Klicken auch eine kleine Belohnung folgen lassen. Besonders, wenn du mit deinem neuen Vierbeiner, mit dem Hundetraining anfängst, ist es für den Trainingserfolg sehr wichtig, zunächst auch größere Belohnungen zu geben. Für deinen Hund ist etwas Leckeres zu fressen, beispielsweise kleine und ungewürzte Stücke vom gekochten Huhn oder Truthahn, die beste und ausdrucksstärkste Belohnung. Das Clickertraining Hund hat also nicht die Aufgabe, dass Herausgeben von Leckerlis zu ersetzen, sondern dient vielmehr der operanten Konditionierung. Bevor du nach diesem Wort googelst, kann ich dir sagen, dass so deinem Hund vermittelt wird, dass er eine gute Leistung erzielt hat und mit einer Belohnung rechnen kann.

 

Die Durchführung des Clickertrainings

Nun musst du das Klicken in die Grundbefehle einbauen. Betätige den Clicker genau in dem Moment, wenn dein Hund deinen Befehl zu deiner Zufriedenheit ausgeführt hat. Lasse dann sofort ein Leckerli und zuletzt ein mündliches Lob folgen. Dass der Hund die Belohnung sicher mit der ausgeführten Aufgabe in Verbindung bringt, ist es wichtig, dass du innerhalb von einer Sekunde auf den Clicker drückst, nachdem der Hund die Aufgabe beendet hat, da er es sonst mit etwas anderem verbinden kann und schnell verwirrt ist.

Das Clicker Training solltest du nun in alle Übungen einbauen.

Dieses Klick basierte Training ist aber nicht nur für Anfänger, sondern auch für fortgeschrittene Hundefreunde geeignet und kann helfen die Effektivität noch weiter zu erhöhen. Mache dir am besten selbst ein Bild von dieser wertvollen Trainingsmethode. Egal ob es sich bei deiner Hundeerziehung um Trainingsaufgaben oder den Gehorsam handelt. An deiner Stelle würden wir den Clicker auf jeden Fall einmal ausprobieren.

Die Fehler beim Klickertraining

Wenn Dinge richtig gemacht werden können, besteht immer die Gefahr, dass diese auch falsch ausgeführt werden. Während du diesen Ratgeber liest, begehen bestimmt zahlreiche Hundefreunde viele Fehler beim Hundetraining mit einem Clicker. Dass es dir nicht so ergeht, solltest du einfach weiterlesen und unser Wissen aufsaugen. Folgende Fehler solltest du beim Clickertraining vermeiden:

  • Das mündliche Loben des Hundes wird vernachlässigt oder ganz vergessen.
  • Wenn der Hund überfüttert wird, hat er kein großes Verlangen nach den zusätzlichen Leckerbissen während des Trainings.
  • Der Hundebesitzer ist nicht konzentriert und erkennt den richtigen Moment nicht, um auf den Clicker zu drücken.

Hattest du bereits Erfolg mit dieser Trainingsmethode? Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar, Hundefreund.

WAU WAU ich bin schlau

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