Wenn du einen Hund, Kleinkind oder andere Haustiere wie beispielsweise eine Katze besitzt, ist es wichtig, giftige Zimmerpflanzen in deinem Zuhause zu vermeiden. Kein wahrer Hundefreund würde wissentlich seinen Vierbeiner der ständigen Gefahr von giftigen Pflanzen aussetzen. Dennoch musst du nicht auf das schöne Grün in deinen eigenen vier Wänden verzichten.

Es gibt zahlreiche ungiftige Zimmerpflanzen für Hunde. Daher führen wir in unserem Ratgeber neben den giftigen Exemplaren auch ungiftige alternative Zimmerpflanzen auf. So weißt du, welche Pflanzen du als Hundebesitzer vermeiden solltest und gleichzeitig, welche du guten Gewissens kaufen und aufstellen kannst. Um dir aufzuzeigen, um welche Zimmerpflanzen es in unserem Ratgeber geht, haben wir dir eine übersichtliche giftige Pflanzen für Hunde Liste erstellt.

  1. Callalilie
  2. Dieffenbachia
  3. Philodendron
  4. Caladium
  5. Kirschlorbeer
  6. Pothos
  7. Tulpe
  8. Rhododendron
  9. Friedenslilie
  10. Narzisse
  11. Oleander
  12. Hyazinthen
  13. Hortensien
  14. Schlangenpflanze
  15. Englischer Efeu
  16. Bärenklau

1. Callalilie

Die Callalilie zählt nicht zu den echten Lilienarten. Genauer gesagt, gehört sie der Liliaceaefamilie an. Die aus Südafrika stammende Pflanze gehört ebenfalls zu der Araceae Familie und enthält Calciumoxalatkristalle, welche, wie wir wissen, für Hunde giftig sind. Dennoch kann hier die Vergiftung als etwas milder als bei der folgenden Pflanze mit dem Namen Dieffenbachia beschrieben werden. In einem schönen weißen Blütenkleid ist die Callalilie gehüllt und macht einen sehr eleganten Eindruck. Gerne möchten wir dir in diesem Zusammenhang die typischen Symptome für eine Lilienvergiftung aufzeigen:

  • Austrocknung
  • Appetitlosigkeit
  • Depression
  • Durchfall
  • Erbrechen

Halte als Katzen- oder Hundebesitzer also die Callalilie aus deinem Zuhause fern. Generell solltest du dich als Besitzer im Vorfeld genau über jede Zimmerpflanze informieren, bevor du sie kaufst. Weiße auch deine Freunde und Verwandten freundlich darauf hin, dass sie dir nicht einfach ohne Rücksprache eine Pflanze schenken sollen. Bedenkenlos sind jedoch Barberton-Gänseblümchen, Afrikanisches Veilchen oder Mottenorchidee.

Zusammenfassung: Die Callalilie ist keine echte Lilienart und gehört aufgrund der enthaltenden Calciumoxalatkristalle zu Zimmerpflanzen die für Hunde giftig sind. Eine derartige Pflanzenvergiftung führt zur Appetitlosigkeit, Durchfall, Erbrechen, Austrocknung und einer Depression.

2. Dieffenbachia

Die aus Süd- und Mittelamerika stammende Tropenpflanze ist ein Mitglied der Araceaefamilie. Somit gehört die Dieffenbachia zu den nordamerikanischen Stinktierkohlköpfen. Neben den stock-ähnlichen und dicken Stängeln, verfügt die Pflanze über große Blätter in grün, die mit cremefarbenen oder hellgelben unterschiedlichen Flecken auftreten können. Wenn du die Dieffenbachia betrachtest, wirst du feststellen, dass sie eine große Ähnlichkeit mit Zuckerrohrpflanzen besitzt. Ihre toxische Wirkung erfährt die Pflanze durch Ihre nadelförmigen Calciumoxalatkristalle, welche als Raphide vorliegen. Wird die Dieffenbachia von deinem Hund verschluckt, kann es neben Rissen und Entzündungen des Weichgewebes zu Brennen und Stechen im Rachen und Maul kommen.

Wundere dich nicht, dass wir diese Pflanze aufgrund der hier beschriebenen Beschwerden, auch bei den weiteren Pflanzen häufig ansprechen werden. Auch bei einem Kontakt mit den Augen, kann es neben starken Schmerzen und Juckreiz zu einer Schädigung der äußeren Augenschicht kommen. Pflanzen als Alternative wären die Gusseisenpflanze, Babygummipflanze oder die Gebetspflanze.

Zusammenfassung: Dieffenbachia sind Giftpflanzen da sie nadelförmige Calciumoxalatkristalle als Raphide beinhalten. Bei deinem Hund kann die Pflanze Schmerzen, Brennen und Stechen im Rachen und Maul auslösen, auch kann sich das Weichgewebe entzünden oder reisen. Kommen die Augen deines Wuffis mit den Pflanzen dieser Art in Berührung, kann es sogar zur Schädigung des Augenlichts führen.

3. Philodendron

Auch hier ist die Vergiftung ähnlich wie bei der Diebachbachia Pflanze. Für Hunde hat diese Pflanze eine mäßig bis leichte toxische Wirkung. Die beliebte Philodendron Zimmerpflanze kann ebenfalls in unterschiedlichen Arten auftreten. Die Selloumart ist beispielsweise durch ihre fingerartigen und gespaltenen Blätter bekannt. Die Verwandten der Philodendronfamilie können sich aber nicht nur von der Struktur der Blätter, sondern auch farblich voneinander unterscheiden.

Neben nicht kletternden Pflanzen, kann sie beispielsweise auch als Kletterpflanze auftreten. Gerade für Hundefreunde, die sich nicht auskennen, kann es kompliziert sein, die unterschiedlichen Philodendronarten richtig zuzuordnen. Auch hier können Raphide als Grundlage für die Giftigkeit festgelegt werden. Halte die Philodendron also aus deinem Hundehaushalt fern. Die Pflanzen als Alternativen wären die Areca-Palme, Babygummipflanze, Salonpalme oder die Gebetspflanze.

Zusammenfassung: Die als normale oder Kletterpflanze bekannte Philodendron ist für deinen Hund aufgrund beinhaltender Raphide leicht giftig. Du solltest wissen, dass es mehrere Giftpflanzen von dieser Sorte gibt.

4. Caladium

Bei der Caladium treten nahezu die identischen Beschwerden wie bei der Vergiftung durch die Diebachbachia auf. Die leicht giftige Zimmerpflanze für Hunde kann in deinem Garten und eingetopft in deinem Wohnraum wachsen. Auch diese Pflanzenart der Araceaefamilie kann unterschiedliche Muster und Flecken auf den pfeilförmigen und bunten Blättern aufweisen. Die Folgenden Pigmente sind bei der Caladium Pflanzengruppe weit verbreitetBraun

  • Rosa
  • Grün
  • Rot
  • Gelb

Viele Menschen bezeichnen die großen Caladium Blätter aufgrund ihrer Form auch als Engelsflügel oder Elefantenohren. Hat dein Hund die enthaltenen Raphide der Pflanze aufgenommen, solltest du umgehend die Stellen die mit dem Gift in Berührung gekommen sind, mit einem in kaltem Wasser oder Milch getränkten Lappen reinigen. Natürlich solltest du wie in allen anderen Notfällen und Vergiftungen, einen Tierarzt kontaktieren. Alternativ empfehlen wir auf eine Gebetspflanze oder die Babygummipflanze zurückzugreifen. Die Blätter der Alternativen, sind jedoch nicht so groß wie die der Pflanze Caladium.

Zusammenfassung: Die Symptome bei dem Verzehr von Caladium Giftpflanzen sind nahezu mit denen der Diebachbachia identisch. Ebenfalls sind hier Raphide für die Giftigkeit verantwortlich. Die Caladium können auch als Gartenpflanzen auftreten.

5. Kirschlorbeer

Viele Hundefreunde fragen sich, ob Kirschlorbeer giftig für Hunde ist. Wir sagen diesen Hundefreunden, lasse deinen Hund nicht mit diesem Gewächs in Berührung kommen! Wie auch bei anderen Tieren, hat die Blausäure der Pflanze eine toxische Wirkung für deinen Wuffi. Hat dein Vierbeiniger Freund das Gift der Kirschlorbeer eingenommen, können die folgenden Symptome auftreten:

  • Darm- und Magenprobleme
  • Atemprobleme und Atemlähmung
  • Reizung der Schleimhaut
  • Starker Speichelfluss

Auch wenn die Pflanze sehr beliebt ist und auch bestimmt ein paar Vorteile hat, so ist sie doch für deinen Hund giftig. Schaffe dir sie also nicht an.

Zusammenfassung: Der Kirschlorbeer gehört zu den Giftpflanzen, da sie Blausäure enthält. Neben Darm- und Magenproblemen können auch Atemprobleme bis hin zur Atemlähmung bei deinem Hund verursacht werden. Ebenso kann ein starker Speichelfluss oder eine Reizung der Schleimhaut ein Indiz für diese Pflanzenvergiftung sein.

6. Pothos

Diese giftige Pflanze für Hunde wird auch als Teufels-Efeu bezeichnet und gehört zu der Epipremnumfamilie. Die spitz zulaufenden Blätter können in verschiedenen Farben von bunt bis grün auftreten. Ebenfalls ähneln sich hier die Beschwerden der Diebachbachia-Vergiftung, da die Pflanze ebenfalls Calciumoxalatkristalle enthält. Gerade in Büros, Kaufhäusern und anderen vergleichbaren Bereichen, kommt die herzförmige Pothos häufig vor.

Der Grund für ihr häufiges Auftreten liegt neben ihrer stetig grünen Farbe vor allem in ihrer Pflegearmut. Bestimmt hast auch du schon das aus seinem Behältnis quillende Teufels-Efeu unterbewusst gesehen. Mit dem Schwedischen Efeu, kommt für uns nur eine unbedenkliche Alternative infrage. Um Verwechslungen auszuschließen, frage hier am besten immer deinen Blumenhändler des Vertrauens.

Zusammenfassung: Durch die beinhaltenden Calciumoxalatkristalle zählt die Pothos zu den Giftpflanzen. Die Symptome ähneln hier ebenfalls einer Pflanzenvergiftung durch eine Diebachbachia. Da die Pflanze auch oft an öffentlichen Stellen auftritt, sei hier besonders vorsichtig.

7. Tulpe

Wenn dein Hund die Zwiebeln der Tulpe frisst, kann es zu einer Reizung von Rachen und Mund kommen. Zudem kann es sein, dass die Einnahme zu Durchfall, Erbrechen und Übelkeit führt. Wir raten dir als Hundebesitzer lieber zur Ringelblume, Barberton-Gänseblümchen oder auf das Afrikanische Veilchen zurückzugreifen. Das Gift Calciumoxalat und Tuliposid A tritt vorwiegend in der Zwiebel der Tulpe auf und kann besonders in großen Mengen für deinen Hund sehr gefährlich sein. Die folgenden Symptome können bei einer Tulpenvergiftung auftreten:

  • Durchfall
  • Starkes Sabbern
  • Übelkeit
  • Rachen- und Mundreizung

Greife als Hundefreund also lieber zu einer ungiftigen Ringelblume, dem Barberton Gänseblümchen oder dem afrikanischen Veilchen.

Zusammenfassung: Tulpen sind durch das Calciumoxalat und Tuliposid A giftige Pflanzen. Neben Übelkeit kann dein Hund an Durchfall, Übelkeit und einer Reizung im Rachen- und Mundbereich leiden. Gerade die Zwiebel der Zimmerpflanzen beinhalten starkes Gift.

8. Rhododendron

Viele Hundefreunde fragen sich, ob ein Rhododendron giftig ist. Ja, auch diese Pflanze hat auf Hunde eine giftige Wirkung. Egal, ob dein Wuffi nur die Blätter, den Nektar oder einen anderen Teil der Zimmerpflanzen frisst, es wird sich besonders in den folgenden Symptomen bemerkbar machen

  • Krämpfe
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Erhöhter Speichelfluss

Das Gift der Rhododendron ist neben Hunden besonders für Pferde gefährlich. Nicht selten kommt es bereits nach einigen Stunden, nach dem Fressen der Pflanze zum Tod. Ist dein Hund dieser Vergiftung ausgesetzt, sollte er viel Wasser trinken und schnellstmöglich ein Tierarzt in der Nähe aufgesucht werden.

Zusammenfassung: Der Rhododendron hat ein starkes Gift, dass sich bei deinem Hund mit Krämpfen, Magen-Darm-Beschwerden und erhöhtem Speichelfluss bemerkbar macht.

9. Friedenslilie

Viele Hundefreunde wissen nicht, dass die Friedenslilie eigentlich keine richtige Lilie ist. Auch sie gehört zu der Familie der Araceae und ist somit eine Spathiphyllum Gattung. Ihren Namen erhielt die Friedenslilie aufgrund ihres Aussehens, da sie mit ihrer Blüte in hellgrüner oder weißer Farbe und dem dünnen Stiel, an eine weiße Fahne erinnert, die im Krieg im Falle einer Kapitulation gehisst wurde.

Ihre Giftigkeit erlangt die „falsche Lilie“ ebenfalls wie ihre Verwandten durch Calciumoxalatkristalle. Auch hier ist die Auswirkung ähnlich wie bei der Dieffenbachia-Vergiftung. Kommt dein Hund mit dem Saft der Pflanze in Kontakt, kann es zu einer Hautreizung kommen. Sei dir stets bewusst, dass Lilien, die zu der Liliumgatttung gehören, zwar für uns Hundehalter in der Regel als unbedenklich gelten, für unsere geliebten Hunde aber eine toxische Wirkung haben. Wenn wir uns die dunkelgrünen Blätter der Friedenslilie anschauen, stellen wir fest, dass sie neben gut sichtbaren Adern über eine Struktur verfügen, die an Leder erinnert. Zudem glänzt die Blattoberfläche. Von der Form her, laufen die schmalen Blätter spitz zu und können als länglich beschrieben werden.

Die Alternative wäre, sich eine Wachspflanze, Mottenorchidee oder ein Afrikanisches Veilchen zuzulegen. Zu einer beliebten Alternative zählt auf jeden Fall die Mottenorchidee, welche mit ihren Blüten, an die Flügel einer Motte erinnert. Sie kann in unterschiedlichen Mustern und Farben auftreten. Eine ungiftige Wachspflanze verfügt beispielsweise über duftende Blüten, die in weißer Farbe in der Form von runden Büscheln erstrahlen.

Zusammenfassung: Calciumoxalatkristalle lassen die Friedenslilie zu den Giftpflanzen zählen. Die Symptome ähneln sich denen der Dieffenbachia. Viele Hundefreunde wissen nicht, dass die Pflanze keine richtige Lilie ist und zu der Araceae Familie gehört.

10. Narzisse

Ein häufiger Kontakt von der Haut mit der Narzisse kann zu einer Dermatitis bei deinem Hund führen. Die schöne und beliebte Zimmerpflanze die zu der Narcissus Gattung gehört, ist von ihrer Blüte bis zu der Zwiebel giftig für deinen Wuffi. Neben Lycorin, welches ein toxisches Alkaloid ist, treten auch Calciumoxalatkristalle in Narzissenbirnen auf. Aber auch andere Pflanzen die zu der Gattung gehören, sind für den Gesundheitszustand deines Hundes gefährlich. Die folgenden Syntome können bei einer Narzissenvergiftung auftreten:

  • Erbrechen
  • Magenverstimmung
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Mundreizungen

Sei dir darüber bewusst, dass gerade die Zwiebeln der Narzisse vermehrt Gift enthalten. Sie sind auch unter Narzissenbirnen bekannt. Schaffe dir doch lieber das Afrikanische Veilchen mit seinen samtigen und wunderschönen Blüten als Alternative Pflanze an.

Zusammenfassung: Die Narzisse ist durch Lycorin und enthaltene Calciumoxalatkristalle giftig. Werden die Zwiebeln oder die Pflanze selber von deinem Hund gefressen kann es zu Durchfall, Übelkeit und Erbrechen von deinem Vierbeiner kommen. Zudem kann eine Reizung von Rachen und Mund bei deinem Hund ausgelöst werden.

11. Oleander

Dieser Strauch gilt als extrem giftig. So kommt es bei der Einnahme durch deinen Hund bereits bei geringer Menge zu Schwindel, Krampfanfällen, schwerem Hautausschlag, Erbrechen oder Übelkeit. An dem Stiel von dem für Hunde giftigen Strauch, sind die Blätter einzeln oder paarweise zu sehen. Von ihrer Struktur her sind sie schmal und länglich und laufen in einer spitzen Form aus.

Wenn du ein Blatt des Oleanders anfasst, und dabei die Augen schließt, könnte es von dem Gefühl her genauso gut Leder sein. Die Blüten von dem Strauch der ständig grün ist, treten in den Farben Rot, Weiß, Rosa oder Lila auf. Bei der Frage, welche Toxine vorwiegend im Oleander zu finden sind, haben wir dir die folgenden zusammengetragen:

  • Neriin
  • Digitoxigenin
  • Oleondrosid
  • Oleandrin

Du solltest dir darüber im Klaren sein, dass der ganze Oleander bis zum Nektar, mit dem Gift ausgestattet ist. Folgend möchten wir dir noch die verbreiteten Symptome von dem Strauch aufzeigen. Da es hier auch zu Abweichungen kommen kann, ist es generell wichtig, bei jeglichen gesundheitlichen Problemen von deinem Hund, umgehend einen Tierarzt aufzusuchen.

  • Durchfall
  • Magenschmerzen
  • Sichtprobleme
  • Erbrechen
  • Übelkeit

Neben Problemen mit der Haut wie Nesselsucht oder einem Ausschlag, kann es sein, dass dein Wuffi auch nur verschwommene sehen kann oder an Zirkulationsproblemen leidet. Auch kann im Gesichtsfeld des Hundes eine Lichthöfe auftreten. Der Blutdruck kann sich verringern und das Herz kann unregelmäßig oder langsamer schlagen. Zudem kann es neben Nervensystemproblemen zu den folgenden Symptomen kommen:

  • Müdigkeit
  • Anfälle
  • Bewusstlosigkeit
  • Schwindel
  • Verwirrtheit
  • Kopfschmerzen

Du merkst, mit der Oleandervergiftung ist nicht zu spaßen. Vermeide es also bestmöglich, dass dein Hund mit dem Strauch in Berührung kommt. Schaffe dir lieber eine Mottenorchidee, Wachspflanze, Barberton-Gänseblümchen oder Afrikanisches Veilchen an. Schöne Pflanzen müssen nicht giftig sein, dass beweisen die gerade erwähnten Alternativen mit ihren Blüten, ganz nach dem Motto. Ungiftige Pflanzen haben auch schöne Blüten.

Zusammenfassung: Der Oleander Strauch zählt durch seine Pflanzengifte Neriin, Digitoxigenin, Oleondrosid und Oleandrin zu einem gefährlichen Gift für deinen Hund. Die häufigen Symptome können Durchfall, Magenschmerzen, Sichtprobleme, Erbrechen und Übelkeit sein. Aber auch Nesselsucht oder Ausschlag können neben Zirkulationsproblemen auftreten. Zudem kann dein Vierbeiner an Lichthöfe oder an Anfällen, Bewusstlosigkeit, Schwindel, Verwirrtheit oder Kopfschmerzen leiden.

12. Hyazinthen

Frisst dein Hund die Zwiebeln der Hyazinthe, kann es zu einer Reizung von Rachen und Mund kommen. Durch das Lycorin und Calciumoxalat sind die Hyazinthen auch giftig und sollten in keinem Hundehaushalt einziehen dürfen. Bei der Einnahme von dem Gift, können die folgenden Symptome auftreten:

  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Magenverstimmung
  • Mundreizungen
  • Übelkeit

Gerade in den Hyazinthenzwiebeln ist das Gift vermehrt vorhanden. Für deinen Vierbeiner wäre die Ringelblume eine alternative Möglichkeit. Achte hier aber darauf die Blume mit der Bezeichnung Calendula zu kaufen. Andere aus Afrika oder Frankreich stammende Ringelblumen können hingegen für deinen Hund giftig sein. Ein Beispiel hierzu wären die Ringelblumen unter der Bezeichnung Tagetes spp.

Zusammenfassung: Die Hyazinthe ist aufgrund Lycorin und Calciumoxalat für deinen Hund giftig. Die Symptome Durchfall, Erbrechen, Magenverstimmung, Mundreizungen und Übelkeit können die Folge eines Verzehrs durch deinen Vierbeiner sein.

13. Hortensien

Kommt dein Hund mit den Hortensien in Berührung, indem er die Pflanze oder ein Teil von ihr frisst, kann es bei deinem Wauwau neben Beschwerden im Magen-Darm-Bereich zu Atemnot und Kreislaufproblemen kommen. Vergiftungen durch dieses Gewächs sind aber in Deutschland eher selten. Hat dein Wuffi viel von dem Gift der Pflanze eingenommen, kann es sogar zum Tod des Vierbeiners kommen.

Zusammenfassung: Hortensien gehören zu den Giftpflanzen und können bei deinem Hund Symptome wie Magen-Darm-Beschwerden, zu Atemnot, Kreislaufproblemen und sogar zum Tod führen.

14. Schlangenpflanze

Diese Pflanze kommt oft als Zimmerpflanze in deutschen Haushalten vor. Gerade weil die Pflanze neben der Luftreinigung auch die Feuchtigkeit im Raum reguliert. Sie ist für deinen Hund aber als sehr giftig einzuschätzen. Als Hundebesitzer, sollte man diese Pflanze mit ihren circa 70 Varianten also an einen Freund ohne Haustiere verschenken. Beachte, dass auch die Sansevieria, welche mit der Schlangenpflanze verwandt ist, sowohl für Hunde als auch für Menschen giftig ist.

Nicht ohne Grund, wird die Schlangenpflanze auch als „Zunge der Schwiegermutter“ bezeichnet, die eine toxische Wirkung haben kann. In diesem Fall nicht auf die Beziehung, sondern auf deinen Hund. Die Blätter der Pflanze sind sehr gut geeignet, um zum einen die Raumluft zu reinigen und zum anderen die Luftfeuchtigkeit zu verbessern. Wir wollen aber gar nicht so viel Werbung für die Pflanze machen, da sie bei deinem Hund folgende Symptome hervorrufen kann:

  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Magen-Darm-Probleme

Als Alternative Pflanze können wir dir die Gusseisenpflanze empfehlen. Neben einem geringen Wasserbedarf benötigen diese Pflanzen auch wenig Licht.

Zusammenfassung: Die Schlangenpflanze ist für deinen Hund giftig, da sie ein starkes Gift enthält. Die Symptome können bei deinem Vierbeiner Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Magen-Darm-Beschwerden auslösen.

15. Englischer Efeu

Werden die Efeublätter von deinem Hund verschluckt, kann dies zu Krämpfen, Atembeschwerden, Fieber und einem Delirium führen. Aber auch bereits der bloße Kontakt deines Hundes mit den Efeublättern, kann neben einem jucken und Rötung der Haut sogar zu Blasen führen. Da Efeu giftig für Hunde ist, halte deinen Hund auf jeden Fall davon fern, da es sonst sogar zum Tod des Tieres kommen kann.

Zusammenfassung: Berührt dein Hund den Englischen Efeu, kann es bereits zu juckender und geröteter Haut kommen. Das Fressen der Pflanze kann ein Delirium, Atembeschwerden, Krämpfen, Fieber und den Tod verursachen.

16. Bärenklau

Bei dem Bärenklau kommt es auf die Größe an. Liegt er in einer Größe von mehr als 1,5 Metern vor, handelt es sich definitiv um den giftigen Riesenbärenklau. Der kleine Wiesenbärenklau ist hingegen für deinen Wauwau in der Regel ungiftig. Schön aber gefährlich kann diese Pflanze beschrieben werden. Lasse dich also nicht von der äußeren Erscheinung täuschen und halte deinen Hund von diesem Gewächs fern.

Zusammenfassung: Im Gegensatz zu dem kleinen Wiesenbärenklau ist der Riesenbärenklau mit seinen 1,5 Metern Höhe giftig.

Giftige Pflanzen für Hunde Fazit

Hunde sind neugierige Wesen und giftige Pflanzen für Hunde toxisch. Es kann schnell passieren, dass dein Wuffi etwas anknabbert, was für ihn lebensgefährliche Konsequenzen haben kann. Welche Auswirkungen giftige Zimmerpflanzen für Hunde haben können, ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Um dir zu zeigen, welche hier eine übergeordnete Rolle spielen, haben wir dir eine Übersicht erstellt:

  1. Die Gift Art und deren Stärke
  2. Das Gewicht des vergifteten Hundes
  3. Der allgemeine Gesundheitszustand des Hundes kurz vor der Vergiftung
  4. Individuelle Empfindlichkeiten des Tieres auf das Toxin
  5. Der gefressene Teil der Pflanze und deren Menge
  6. Die Dauer der Vergiftung

Sollte dein Hund von einer Vergiftung betroffen sein, gilt es keine Zeit zu verlieren und schnellstmöglich einen Tierarzt zu kontaktieren. Welche Zimmerpflanzen hast du als Hundebesitzer in deiner Wohnung aufgestellt? Teile uns und anderen Hundefreunden deine Empfehlung gerne als Kommentar mit.

WAU WAU ich bin schlau

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